Nachbericht zum Summer Breeze Festival 2012 Dinkelsbühl und Fotogalerie

„Kam es mir nur so vor, oder sind zum diesjährigen Breeze deutlich mehr willige Headbanger gepilgert, als noch in den Vorjahren? Wie auch immer, es sah meiner Ansicht nach schon früh mittags deutlich voller aus, als im Vorjahr. Metaller sind halt ein geselliges Völkchen und immer bereit, noch eins draufzusetzen . Auch wir waren bereit zu neuen Schandtaten, nahmen unseren Platz auf dem Campingplatz ein, und nach einigen erfrischenden Schlucken aus dem mitgebrachten Gerstensaftvorrat wurde alsbald das eigentliche Festivalgelände geentert. Viel verändert hatte sich gegenüber dem letzten Jahr nicht wirklich, daher war die Orientierung einfach.“

Zunächst mal eine Übersicht, welche Bands im Jahr 2012 der geneigten Hörerschaft was auf die Ohren gaben:
Fotogalerie unter findet ihr hier!!!

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Nachbericht und Fotogalerie zum Metalfest 2013, Loreley 20.-22.06.2013

Bei dem Sommer 2013 handelt es sich wirklich um ein Phänomen. Lange wurde die warme Zeit herbeigesehnt, und wenige Tage, bevor die Loreley zum zweiten Mal in ihrer Geschichte zum Metalfest lud, schnellte das Thermometer tatsächlich in die Höhe und schien ein warmes und sonniges Festival zu verheißen. Aber der Sommer 2013 wäre nicht der Sommer 2013, wenn er sich nicht im letzten Moment doch wieder von seiner heimtückischen Seite gezeigt hätte.

So öffneten am Donnerstag den 20.06. nicht nur die Tore zur Freilichtbühne hoch oben auf dem sagenumwobenen Felsen im Rhein, nein, auch der Himmel öffnete seine Pforten und schickte – selbstverständlich pünktlich zum Festivalbeginn – ein Gewitter mit lange anhaltendem Platzregen über das Gelände hinweg und unterzog die hartgesottenen Metalheads und ihr Festivalequipment einem ersten Härtetest, in dem sie ihre tatsächliche Festivaltauglichkeit direkt unter Beweis stellen konnten. Kurz bevor schließlich sämtliche Zelte und Pavillons Gefahr liefen, hinwegzuschwimmen, riss die Wolkendecke jedoch wieder auf und die Temperaturen kletterten rapide auf über 30°C  und lockten somit die Anhänger härterer Klänge schließlich runter von den Zeltplätzen vor eine der bekanntesten Bühnen der Region.

Dabei zeigte sich sehr bald, dass sich das Freilichtgelände der Loreley durch eine spezielle Eigenart auszeichnete: Von der Bühne aus stiegen zahlreiche Ränge amphitheaterartig nach hinten an. Dies verschaffte zwar auch den in den hinteren Reihen stehenden Besuchern einen optimalen Blick auf das Geschehen auf der Bühne und sorgte für eine unglaublich gute Akustik, jedoch gingen mit dieser Beschaffenheit des Areals auch kleine Einschränkungen einher, die gerade auf einem Metalfestival sehr schnell spürbar werden: Moshpits und Wall of Deaths sind in diesem Ambiente leider nur sehr schwer ausführbar …

 

 

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Konzertbericht Julien-K 08.10.2012 Nachtleben, Frankfurt am Main

Nach dem tollen Interview mit Ryan Shuck und Amir Derakh (=> IV hier) machten wir uns auf Richtung Eingang Nachtleben. Um ca. 20:30 Uhr stand dort die erste Vorband „Nox interna“ auf der Bühne. Das Publikum war zu diesem Zeitpunkt, mit knapp 20 Leuten, sehr überschaubar. Die Musik und auch das Aussehen der Band war sehr vom Goth angehaucht.

Auch das Publikum passte gut dazu. Da so wenig Publikum vor der Bühne stand, kam der Sänger einfach mal runter von selbiger und besuchte das Publikum. Zwischen zwei Liedern holte er eine Leinwand auf die Bühne. Auf dieser war ein schwarzer Umriss eines (seines?) Kopfes zu erkennen. Er fing beim nächsten Lied extatisch an, mit schwarzer Farbe auf diesem Bild herum zu malen. Später spielte er mit einer Schere vor seinem Körper und Gesicht herum und stach die Schere in das Bild. Nach einiger Zeit lässt er Federn über einem Ventilator fallen, die sich über das Publikum verteilen. Beim letzten Lied spuckt der Sänger Wein über das Bild und verreibt diesen darüber. Er schlägt zum krönenden Abschluss das Bild durch die Staffelei. Alles in allem eine sehr interessante, aber auf manch einen der nicht mit so etwas gerechnet hat, leicht verstörende Show. Sie passte jedoch sehr gut zu der Gothik Musik der spanischen Band.

 

 

Die zweite Vorband „The crying spell“ aus Seattle, trat gegen 21:15 Uhr auf die Bühne. Das war ein kleiner Kulturshock zu Nox interna, denn die Jungs sahen wie Rockmusiker aus und ihre Musik geht in Richtung hard- und alternative Rock. Das Publikum nahm langsam zu. Einer der mit Leidenschaft performten Songs war „this is our time“. Der gut 1,90 m große Sänger Len Hotrumhatte fast schon Platzprobleme Richtung Decke, da diese im Nachtleben nicht gerade hoch ist. Es ging sehr viel Energie von Len aus und er suchte immer wieder den Blickkontakt zum Publikum. Die Songs waren sehr ausgewogen im Tempo. Mal eher langsame Songs, dann wieder sehr schnelle, mit harten Gitarrenriffs. Die Stimmung stieg, das Publikum fing an vor der Bühne zu tanzen. Perfekte Startbedingungen für Julien-K.

 

Julien-K kamen etwa um 22:30 Uhr auf die Bühne. Wie im Interview angekündigt, ist ihre Musik als Techno mit Rock Einflüssen zu beschreiben. Die Zahl der Zuschauer war mittlerweile auf etwa 50 gestiegen. Nicht viel, aber für einen Montagabend normal. Der Sänger Ryan hüpfte über die Bühne und strahlte dabei übers ganze Gesicht. Der Mann hat eindeutig Spaß an seinem Job! Die Band spielte einen Mix aus melodischen, langsamen Liedern und schnellen rockig-poppigen Liedern. Bei den Bewegungen die Ryan ablieferte, konnte man meinen, er sei Tänzer oder extrem gelenkig und mit viel Rhythmus im Blut zur Welt gekommen. Bei einem Song packte Amir ein Megafon aus. Die Stimmung war am kochen. Julien-K hatten ihr Publikum im Griff.

 

Alles in allem ein gelungener Abend. Man sollte sich Julien-K auf jeden Fall angesehen haben. Denn live sind sie noch besser und intensiver als auf CD.

Festivalbericht Open Flair, 09.-12.8.2012 Eschwege

Aus den 4 Tagen Festival, machten rund 100 Shows, 20.000 feierwütige Besucher und ca. 800 ehrenamtliche Helfer, das 28. Open Flair zu einem einzigartigen Spektakel. Das Wetter spielte das ganze Wochenende mit. Sonne satt! Nur die Nächte waren verdammt kalt.

 

Start für das diesjährige Open Flair war der Donnerstag. Da ging es für die Besucher des Festivals Richtung Seebühne. Um 21:15 Uhr traten da Russkaja auf. Der russische Ska von den Jungs und dem Mädel schlugen bei dem Musikhungrigem Publikum eindeutig ein, es wurde immer voller vor der Bühne. Eine gute Basis für die um 22:45 Uhr auf die Bühne tretenden Emil Bulls. Die Alternative-Metal Band aus München lieferten eine gute Show ab und bezogen das Publikum immer wieder mit in diese ein. Für manch einen Besucher der die fünf Jungs schon live gesehen hatte, war der Auftritt jedoch etwas zu abgeklärt. Zum Abschluss des ersten Festivaltages traten um 0:30 Uhr K.I.Z. auf die Seebühne. Mit Masken auf den Köpfen kommen die vier Berliner auf die Bühne und das Publikum fängt bei den ersten Hip Hop Klängen an zu toben. Nach den ersten zwei Liedern wandern die Masken zu Boden und die Jungs sind voll in ihrem Element. Für mich geht es nach den ersten paar Liedern, Richtung Campingplatz. Dort wird noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Um 2 Uhr ist für mich jedoch Schluss, da unsere Campinggruppe fast komplett in den Zelten verschwunden ist.

Am Freitagmorgen erwacht der Campingplatz gegen 9 Uhr langsam aus einem verkaterten Schlaf. Die Ersten sind schon wieder dabei die erste Dose Bier zu öffnen, andere holen sich lieber einen frischen Kaffee an einem der Stände auf oder um den Campingplatz herum. Gegen 14:00 Uhr mache ich mich auf Richtung Festivalgelände und Hr3 Bühne. Dort stehen nämlich gerade Luxuslärm auf der Bühne. Die vier Kerle und Frontfrau „Jini“ legen einen starken 40 minütigen Auftritt an den Tag, trotz des noch recht kleinen Publikums um diese Zeit. Für mich geht es erst mal Richtung Pressezelt. Dort trage ich ein paar Interviewwünsche ein und um 15:20 Uhr gehe ich wieder Richtung Hr3 Bühne um mir die super Live Band Skindred anzusehen. Die Band aus Newport (GB) weiß wie man Publikum begeistert. Sie geben eine Stunde Vollgas, was ihnen das Publikum mit fettem Applaus dankt. Die nächste Band die man sich an diesem Tag nicht entgehen lassen sollte ist Heaven Shall Burn. Sie stehen um 17:05 Uhr auf der Hr3 Bühne. Das Publikum wächst immer weiter an. Die fünf Thüringer Jungs lassen es ordentlich krachen! Als sie auf die Bühne kommen und die ersten Töne aus ihren E-Gitarren zu hören sind bebt die Erde, man meint das der Bass bis in den Nachbarort von Eschwege zu spüren sein muss. Nichts für zart Besaitete! Das Publikum kommt aus dem Headbangen nicht mehr raus. Um 18:05 Uhr mache ich mich, und wohl fast alle anderen auch, auf Richtung Freibühne, die direkt gegenüber der Hr3 Bühne liegt. Dort spielen nun Betontod.
Die Deutschpunkrocker machen ordentlich Stimmung, vor allem mit dem Lied „Saufen“. Denn der Text wird an diesen Tagen ziemlich ernst genommen. Man merkt den Musikern an, dass sie viel Spaß an ihrer Arbeit haben. Um 18:55 Uhr kommen nun die wie immer gut gelaunten Madsen auf die Hr3 Bühne und feiern mit dem Publikum zusammen ihre größten Hits und einige Coversongs. Coversongs wurden an diesem Wochenende von vielen Bands gespielt. Mal mehr, mal weniger gut. Bei Madsen merkt man, dass die Masse an Menschen vor der Bühne deutlich zunimmt. Das liegt wohl daran, dass Madsen seit langem ziemlich groß im Musikgeschäft sind und sicherlich liegt es auch an der Uhrzeit. Für mich geht es nun erst mal Richtung VIP Bereich, Pause machen und stärken, für die tollen Bands die an diesem Abend noch spielen sollen. Als Hintergrundbeschallung gibt es zu dem Zeitpunkt die Leningrad Cowboys und später Bush, beide Bands sollen ordentlich die Bühne gerockt haben. Eine Band, auf die sicherlich nicht nur ich mich riesig freue, sind ZSK. Als die Vier um 22:15 Uhr auf die Freibühne regelrecht springen, merkt man die fünf Jahre Bühnenabstinenz überhaupt nicht. Sie machen aus ihrem Auftritt eine Party mit ihren Fans. Der Sänger klettert mal eben mitten im Lied seitlich an der Bühne hoch und singt drei Meter über der Bühne munter weiter. Und ZSK wären nicht ZSK, wenn sie nicht „kein Bock auf Nazis“ unterstützen würden. So macht ZSK Mut sich gegen Nazis zu wehren und das nicht in einem politischen und abgedroschenen Ton, sondern so, dass auch die Jugendlichen im Publikum damit etwas anfangen können. Das wird begeistert entgegen genommen. Bengalisches Feuer gibt es bei dem genialen Auftritt im Publikum und nach dem Auftritt gibt es über der Bühne, als Abschluss, ein Feuerwerk. Eine weitere Band, auf die ich mich freute sie live zu sehen sind Social Distortion. Die seit 1979 auf der Bühne stehenden Punkrocker gehen um 23:15 Uhr auf die Hr3 Bühne. Tosender Applaus empfängt die Headliner dieses Abends. Sie liefern eine gute Show ab, reißen jedoch nicht so mit, wie ich es erwartet hätte. Die Interaktion mit dem Publikum lässt hält sich in Grenzen, sie bewegen sich auch kaum auf der Bühne. Trotzdem war es ein besonderes Erlebnis die Jungs aus Kalifornien auf dem Open Flair spielen zu sehen. Noch ein Highlight an diesem Abend ist Subway to Sally. Sie spielen um 0:30 Uhr auf der Freibühne. Das Publikum wandert von der Hr3 Bühne wieder hinüber. Und dort sollte keiner enttäuscht werden. Schon zu Anfang geht es mit der Pyro heiß her. Mit ihren deutschsprachigen, lyrischen Texten mit viel Herzblut wird das Publikum ins Mittelalter zurückversetzt. So wickeln die Potsdamer ihr Publikum gekonnt um den Finger. Spannung ist bei dieser Show bis zum letzten Moment garantiert, denn immer wieder schießen Flammen von der Bühne in den Himmel empor, auch Feuerspucken gehört zur Show. Ein würdiger Abschluss für den Freitag. Nach diesem heißen Auftritt geht das Publikum wieder Richtung Campingplatz, um dort weiter Party zu machen und sich auf den nächsten Festivaltag zu freuen.

Der Samstag ging in Sachen Musik für mich recht spät los. Ich ging etwa um 15:30 Uhr Richtung Pressezelt. Dort habe ich dann die Bestätigung für meinen Interviewwunsch mit Zebrahead bekommen. Um 16:00 Uhr stehen diese dann auf der Hr3 Bühne. Die Stimmung auf und vor der Bühne ist super ausgelassen. Auf der Bühne ist der typische Hawaii Stil zu sehen, eine Bar und Plastikpalmen. Die Jungs aus Orange-County performen unter anderem Songs von ihrem aktuellen Album „Get nice!“, wie zum Beispiel „Blackout“, „Ricky Bobby“ und „Nudiest Priest“. Gecovert wird unter anderem Britney Spears Song „Oops, I did it again“, was zur heiteren Stimmung nur noch positiver beiträgt. Vor dem Interview mit Zebrahead schaue ich mir noch die Show von Jennifer Rostock um 17:50 Uhr auf der Hr3 Bühne an. Das Publikum geht gut mit, jedoch sind von dem ziemlich freizügigen und teilweise etwas zu jugendunfreundlichen Auftritt der Sängerin einige Menschen etwas schockiert, vor allem ältere Leute und Kindern die im Publikum standen hätte ich diese Show auch ersparen wollen. Im Publikum ist viel nackte Haut zu sehen, die Sängerin schickt einiges an vulgären Sprüchen dem Publikum entgegen und ein männlicher Fan wird auf der Bühne von ihr auch noch befummelt. Geschmackssache der Auftritt. Um 19:00 Uhr war dann für mich das sehr lustige Interview mit Zebrahead an der Reihe. Um 20:05 Uhr traten dann Broilers auf der Hr3 Bühne auf. Der Platz vor der Bühne schien regelrecht überfüllt zu sein. Die Punkrocker aus Düsseldorf heizen das Publikum mit ihrem tollen Auftritt an und der Spaß steht den Musikern ins Gesicht geschrieben. Der Headliner von Samstag sind die Beatsteaks. Ein weiterer Höhepunkt des Open Flairs. Man hat das Gefühl kurz vor deren Auftritt seien die ganzen 20.000 Besucher vor die Hr3 Bühne gepilgert. Um 22:30 Uhr ist es dann soweit, die Beatsteaks betreten die Bühne und die Massen applaudieren wie wild und grölen den Jungs aus Berlin vor freudig entgegen. Die Stimmung ist super, die Jungs liefern wie immer eine hammer Show ab. Sie spielen viele Songs aus dem aktuellen Album „Boombox“ wie „Automatic“ und „House on Fire“. Außerdem spielen sie „Frida und die Bomben“, was das Publikum komplett ausrasten lässt. Zur Zugabe kommt der Sänger Arnim mit einem schicken glitzernden Blazer auf die Bühne, lustig anzuschauen, wenn man eine Sonnenbrille trägt. Für mich der Abschluss des Tages, auf der Freibühne spielen noch The Baseballs und auf der Seebühne Timid Tiger.

Am Sonntag wird um 10:00 Uhr erst mal das Zelt abgebaut, die Sachen im Auto verstaut und der Müll weggebracht. Um 13:30 Uhr geht es zum letzten Mal Richtung Festivalgelände. Um 14:00 Uhr spielen Yellowcard auf der Hr3 Bühne. Ein super Start in den letzten Festivaltag. Die Show ist echt klasse, es werden Songs vom aktuellen Album „When you´re through thinking, say yes“ und ältere Songs gespielt. Es ist zwar noch nicht so brechend voll wie abends, aber trotzdem ist das Gelände schon gut besucht. Um 16:15 Uhr habe ich dann ein Interview mit boysetsfire. Zur gleichen Zeit stehen die Monsters of Liedermaching auf der Hr3 Bühne, was eine sehr amüsante Hintergrundmusik ist. Bei der Autogrammstunde von Kraftklub gab es eine Schlange die fast bis raus aus dem Festivalgelände ging. Dort wurden interessante Dinge wie Pillenpackungen und o.b. Döschen unterschrieben. Gegen 18:00 Uhr gehe ich wieder vor die Hr3 Bühne. Dort sind The Wombats gerade am performen. Die Stimmung im Publikum ist gut, jedoch sind es weniger Menschen als beim Auftritt der Monsters of Liedermaching. Um 20:00 Uhr stehen nun boysetsfire auf der selben Bühne. Sie liefern eine gewohnt gute Show ab und machen ihrem Namen alle Ehre. Wie aus dem Interview zu erwarten (Nathan sagte sie springen wie wilde Affen auf der Bühne herum), springt Bassist Marc Sänger Nathan von hinten an und schmeißt ihn fast um. Als Revanche rennt Marc Nathan kurze Zeit später um und beide liegen auf dem Boden und rangeln herum. Trotzdem wird weiter gesungen und gespielt. Ein großer Spaß für Band und Fans. Für den Headliner des Open Flairs nehme ich mir nochmal etwas Zeit für eine Pause. Denn um 22:15 Uhr stehen dann endlich Korn auf der Hr3 Bühne. Es ist eine gute Lichtshow und die Band ist auch in guter Verfassung und spielt gut. Doch sie hören sich an wie von CD und die Stimme von Sänger Jonathan hört sich etwas dünn an. Wohl ein technisches Problem. Wiedererwarten gab es bei der Band aus Bakersfield, Kalifornien kaum Crowdsurfende Leute. Trotzdem ein guter Abschluss des Festivals. Während des Auftrittes ging es dann wieder Richtung Heimat.

Zu erwähnen ist noch, dass die Security dieses Jahr wieder der Hammer war, und für den ein oder anderen waren sie die wirklichen Stars. Sie tanzten und Headbangten bei jeder Band wie wild mit, hatten Spaß mit dem Publikum und untereinander. Es gab Wasserschlachten mit anschließendem Konfettiüberzug für die nassen Kollegen und die Jungs und Mädels waren wieder super nett zu Publikum und Fotografen.

Ein wieder mal sehr gelungenes Festival. Vielen Dank an die Veranstalter, dass sie dies wieder so super hinbekommen haben.

Die ersten 1.000 Frühbuchertickets für das Open Flair 2013 waren in nur 5 Minuten vergriffen, wer sparen will, sollte sich also beeilen.

Bericht und Fotos: Sarah // V.U.

Livebericht zum Amphi-Festival 21.07.2012 – 22.07.2012, Tanzbrunnen, Köln

Schon zum unglaublichen achten Mal öffnete der Kölner Tanzbrunnen am Wochenende des 21. und 22. Julis seine Tore, um mit über 16.000 Anhängern der Schwarzen Szene das Amphi-Festival zu zelebrieren. Wie auch in den Vorjahren war das Event bereits Wochen vor Beginn ausverkauft. Und das, obwohl die diesjährige Festivalsaison eher mit bescheidenem Wetter glänzte. Dieses jedoch konnte die Vorfreude auf das zweitägige Event nicht schmälern, da die Hauptbühne am Tanzbrunnen überdacht ist und auch die beiden weiteren Bühnen trocken gelegen sind, denn diese befinden sich in den an den Tanzbrunnen angrenzenden Gebäuden, dem Staatenhaus und dem Theater.

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Nachbericht zur „besondere EISZEIT“ vom Eisbrecher Gipfelkonzert auf der Zugspitze am 5.November 2011

Das Konzerthighlight der Müncher Band Eisbrecher im einzigartigen Ambiente.

Normalerweise kann man auf der Zugspitze (2962 Meter) eine atemberaubende Aussicht und die Ruhe der Berge genießen. Nur nicht am Samstag, 5.November 2011. Hier gab sich Eisbrecher die Ehre und spielte in der Panorama Lounge 2962 ein einzigartiges Konzert. Auf dieser Location spielten bis dato nur die Toten Hosen, und das  nur unplugged.

Beim Check-In um 10:30 Uhr den man nur mit einem personalisiertem Ticket machen konnte, bekam man sein Zugspitzticket, ein spezielles T-Shirt sowie ein Schlüsselband. Alles war auf dieses einzigartige Konzert abgestimmt.

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Nachbericht zur „Out of the Dark-Tour“ mit Van Canto, Tristania u.a. Neu Isenburgen Hugenottenhalle, 13.10.2011

Am 13.10. war es dann für uns endlich soweit. Wir brachen auf zur „Out of the Dark-Tour“ nach Neu Isenburg in die Hugenottenhalle. Einer der letzten Auftritte dieser Tour stand vor uns mit einer Reihe toller Bands: Van Canto, Tristania, Serenity, Amberian Dawn und Xandria sollten heute die Halle zum Beben bringen.

Unsere erste Band des Abends waren Xandria um 18.45h gewesen. Leider war es uns nicht möglich, schon bei Amberian Dawn dort zu sein.

Xandria aus Bielefeld kennt man nunmehr auch schon lange. Gegründet 1994 hat die Band sich nunmehr in der Metalszene behaupten können und bringt Anfang kommenden Jahres ihr fünftes Studioalbum auf den Markt, Titel des Albums wurde Stand heute noch nicht bekannt gegeben. Wir gehen stark davon aus, dass dieses Album auch mit einer kleinen Tour gekoppelt sein wird. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.
Jedenfalls kann man sagen, dass die Band an diesem Abend einen souveränen Auftritt hingelegt hat und wir gerne mehr davon hören würden.

Serenity, die Symphonic Metalband aus Österreich waren die nächsten, die die Bühne eroberten. Serenity gründeten sich 2004 in Tirol und waren bisher unter anderem als Support für Ronnie James DIO unterwegs.
Größere Europatouren der Band waren im Jahr 2007 mit MORGANA LEFAY und SACRED STEEL (März), THRESHOLD, MACHINE MEN und COMMUNIC (September) und KAMELOT und ADAGIO (September/Oktober).
Am 25.02.2011 erschien ihr neues Album „Death & Legacy“.

21.00h und die norwegische Gothic-Metal-Band Tristania kamen auf die Bühne. Gleich der zweite Song schon war „Beyond the Veil“ vom gleichnamigem Album, welches 1999 erschienen ist. Gänsehaut pur wenn man die Band aus früheren Zeiten noch kennt. Gegründet 1996 von Einar Moen, Kenneth Olsson und dem früheren und jetzigen Sänger von Sirenia, Morten Veland.
Am 25. August 2010 erschien das sechste Studioalbum Rubicon, auf dem erstmals die neue italienische Sängerin Mariangela Demurtas zu hören ist. Trotz vieler Umstellungen innerhalb der Band und zunehmenden Unmuts der Fans, war das Album ein Erfolg. Zu dem erreichte es gute Bewertungen auf führenden Metal-Magazinen. Wir freuen uns darauf, Tristania bald mal wieder live sehen zu können.

22.00h und die Headliner des Abends betraten die Bühne. Van Canto, DIE deutsche a capella Metalband coverten an diesem Abend unter Anderem Songs von Blind Guardian ( The Bard Song). Aber auch Songs wie Primo Victoria von Sabaton, Master of Puppets von Metallica wurden in feinster musikalischer Manier dem Publikum dargeboten. Definitiv kann man sagen, dass bei allen Songs im wahrsten Sinne des Wortes die Erde gebebt hat.
Hüpfende Menschenmengen lösten ein Erdbeden der gefühlten Stärke von 6.0 in der Halle aus.

Der grönende Abschluß der Show war Fear of the Dark von Iron Maiden.

Fazit: eine gelungene Tour mit einer super Bandbesetzung.
Für Van Canto geht es ja schon bald weiter. Es stehen Termine im Rahmen der „No Silence to the End“-Tour an.
Mehr Informationen zu Tour findet ihr => HIER

 

Die vollständige Fotogalerie finden ihr => HIER