Withershin – Interview

Zum neuen „The Hungering Void“-Stoff befrage ich die Band nach der aktuellen Sachlage. Sie erweisen sich als äußerst gesprächsbereit und geben bereitwillig Auskunft über das neue Album, den persönlichen Fortschritt und allerlei Anderes.

Wie kamt ihr zu dem Namen “Withershin”?

Withershin Foto 1

Es waren einige Alternativen im Gespräch bevor wir uns „Withershin“ nannten, aber es war dieses eine Wort das am Besten beschreibt wie wir uns und unsere Arbeit sehen. Für uns bedeutet „Withershin“ Opposition,  gegen den Strom und die Ordnung der Welt wie wir sie kennen. Es ist die Adaption eines alten keltischen Wortes und repräsentiert für uns unsere Allianz mit der gegnerischen macht und der verzehrenden Dunkelheit.

Habt ihr Vorbilder die eure Musik beeinflussen?

Nein, nicht bewusst. Aber Bands und Musiker die wichtig für mich waren haben natürlich Einfluss darauf wie ich Musik und Lyrics mache. Niemand kann sagen er sei frei von Einflüssen, so sind wir alle von unseren Erfahrungen unterschiedlich geformt. Bei mir ist das Spektrum einfach zu groß um nur eine Band zu nennen die mich beeinflusst hat. Was ich aber weiß ist, dass diejenigen die meinen Respekt bekommen haben und mir wichtig sind, hauptsächlich diejenigen waren die mehr als nur Musik machten.

Warum gibt es nur 3 Tracks auf „The Hungering Void“?

Drei Tracks scheinen nicht viel, aber unsere Entscheidung nicht mehr  Songs draufzupacken basierte darauf das diese Tracks eine Art Dreifaltigkeit geworden sind. Die Art wie sie zusammenpassen und die unterschiedlichen Aspekte der gleichen Sache die sie Repräsentieren hat uns davon abgehalten noch weitere Songs auf die EP zu packen.

Withershin Foto 2

Was ist euer Lieblingssong auf der EP und warum ist er es?

Ich habe keinen Lieblingssong, ich bin gleichermaßen auf jeden Teil stolz und kann die Songs nicht von meinem eigenen Selbst unterscheiden. Sie sind eine Erweiterung der gesamten Band und der Kraft die uns antreibt. Es ist alles ein Teil des Ganzen. Ich kann nicht einen Lieblingssong heraussuchen so wie ich keine Lieblingsnote aus einem Song wählen kann.

Was habt ihr in naher Zukunft so geplant

Es wird ein Release Event für „The Hungering Void“ im Juli geben, desweiteren planen wir noch einige Auftritte im Spätsommer und Herbst. Wir werden in Zukunft häufiger Liveauftritte geben. Auch neues Merchandise und Propagandamaterial wird es bald geben. Viel passiert momentan im und ums Withershin Camp, wie der griff der Schlange der Tag für Tag stärker wird.

Was denkt ihr, ist euer persönlicher Fortschritt auf „The Hungering Void“ im Vergleich zu „Ashen Banners“?

Die EP ist der natürliche Nächste Schritt für uns bei der Erforschung des dunklen Wahnsinns der uns antreibt. Wir verfeinern unsere Arbeit wo wir nur können und ich denke, dass macht sich auf der EP bemerkbar. „The Hungering Void“ zeigt wo wir gerade sind, hört man „Ashen Banners“ an  und erinnert sich daran merkt man, dass wir einen Fortschritt gemacht haben den wir auch wollten. Aber so etwas kann nur in der Retrospektive gesehen werden, denn die kreativen Prozesse in einer Band sind unberechenbar. Der Sound zwischen diesen beiden Alben ist sehr unterschiedlich und wurde in verschiedenen Studios mit unterschiedlichen Denkweisen aufgenommen. Ich glaube, dass wir den richtigen Sound für „The Hungering Void“ gefunden haben, aber er wäre nicht zwangsläufig der richtige für „Ashen Banners“ gewesen.

Eure Lyrics handeln oft von Satanismus, nur fürs „Grim Black Metal“ Image oder eure echte Einstellung?

Nichts was wir tun ist wegen dem Image oder der Einstellung, und ich habe sogut wie keine Verbindung zu dem Wort „Grim“ oder anderen typischen Black Metal Beschreibungen. Unsere Lyrics haben viele Aspekte und Themen, aber alle stammen aus dem gleichen Kern. Nenne es Satanismus, oder was auch immer deiner begrenzten Wahrnehmung am besten passt. „The Hungering Void“, die alles verzehrende Dunkelheit, das ewige Chaos, das Dunkle, bodenlose Gruben voll Tollwütigem Todes.  Das ist alles eins und das Gleiche. Und darin liegt auch die Quelle von wo die Energie die uns antreibt entspringt, darin keimt der Kern von „Withershin“. Der Song „Crossing The Threshold“ ist über das Überschreiten dieser Existenz, durch die Tore von Ama Lilith und eintretend in die gedankenlose Dunkelheit die „die Hungernde leere“ ist. „The Art Of Ascension“ hat ein ähnliches Thema aber ein anderes herangehen, und „Reap The Impurities“ ist ein Ausdruck des Hasses und Verachtung für alles das, dass für das Richtige und Ehrenhafte in dieser Welt gehalten wird. Wir erwähnen Satan nur selten in unseren Lyrics, und das hat seinen Grund. Er ist unter vielen Namen bekannt und es gibt viele Wege sich der Dunkelheit zu nähern. Wir haben unsere eigenen. Und da ist noch soviel mehr als nur

Withershin Foto 3

die „traditionelle“ satanische Perspektive…

Es gibt bis jetzt keine angekündigten Auftritte, wird es dieses Jahr keine mehr geben?

Es wird auf jedenfall Auftritte geben, wir sind momentan schon am planen. In den Wintermonaten werden wir uns auf neues Material und einige andere Dinge konzentrieren, denn momentan sind wir nicht in Eile. Die Vorreiter des Todes werden erscheinen, da könnt ihr euch sicher sein.

Arbeitet ihr schon an einem anderen Album oder werdet ihr erstmal pause machen?

Wir arbeiten an neuem Material und es wird in naher Zukunft ein zweites Album geben. Nichtmehr dieses Jahr aber bald. Die EP kann Gewisserweise als ein Vorgeschmack des Full-Lengt Albums gesehen werden, aber  natürlich wird dort einiges anders sein, denn wir entwickeln uns konstant weiter.

Ein paar letzte Worte?

Setzte Worte in die Tat um, lass Feuer zu Asche werden und die Klinge zu Fleisch. Sprich durch mich Tot, ich werde dein Gefäß sein…

Link: myspace.com/withershin

Alex B./V.U.

Withershin – Interview

Zum neuen „The Hungering Void“-Stoff befrage ich die Band nach der aktuellen Sachlage. Sie erweisen sich als äußerst gesprächsbereit und geben bereitwillig Auskunft über das neue Album, den persönlichen Fortschritt und allerlei Anderes.

Wie kamt ihr zu dem Namen “Withershin”?

Withershin Foto 1

Es waren einige Alternativen im Gespräch bevor wir uns „Withershin“ nannten, aber es war dieses eine Wort das am Besten beschreibt wie wir uns und unsere Arbeit sehen. Für uns bedeutet „Withershin“ Opposition,  gegen den Strom und die Ordnung der Welt wie wir sie kennen. Es ist die Adaption eines alten keltischen Wortes und repräsentiert für uns unsere Allianz mit der gegnerischen macht und der verzehrenden Dunkelheit.

Habt ihr Vorbilder die eure Musik beeinflussen?

Nein, nicht bewusst. Aber Bands und Musiker die wichtig für mich waren haben natürlich Einfluss darauf wie ich Musik und Lyrics mache. Niemand kann sagen er sei frei von Einflüssen, so sind wir alle von unseren Erfahrungen unterschiedlich geformt. Bei mir ist das Spektrum einfach zu groß um nur eine Band zu nennen die mich beeinflusst hat. Was ich aber weiß ist, dass diejenigen die meinen Respekt bekommen haben und mir wichtig sind, hauptsächlich diejenigen waren die mehr als nur Musik machten.

Warum gibt es nur 3 Tracks auf „The Hungering Void“?

Drei Tracks scheinen nicht viel, aber unsere Entscheidung nicht mehr  Songs draufzupacken basierte darauf das diese Tracks eine Art Dreifaltigkeit geworden sind. Die Art wie sie zusammenpassen und die unterschiedlichen Aspekte der gleichen Sache die sie Repräsentieren hat uns davon abgehalten noch weitere Songs auf die EP zu packen.

Withershin Foto 2

Was ist euer Lieblingssong auf der EP und warum ist er es?

Ich habe keinen Lieblingssong, ich bin gleichermaßen auf jeden Teil stolz und kann die Songs nicht von meinem eigenen Selbst unterscheiden. Sie sind eine Erweiterung der gesamten Band und der Kraft die uns antreibt. Es ist alles ein Teil des Ganzen. Ich kann nicht einen Lieblingssong heraussuchen so wie ich keine Lieblingsnote aus einem Song wählen kann.

Was habt ihr in naher Zukunft so geplant

Es wird ein Release Event für „The Hungering Void“ im Juli geben, desweiteren planen wir noch einige Auftritte im Spätsommer und Herbst. Wir werden in Zukunft häufiger Liveauftritte geben. Auch neues Merchandise und Propagandamaterial wird es bald geben. Viel passiert momentan im und ums Withershin Camp, wie der griff der Schlange der Tag für Tag stärker wird.

Was denkt ihr, ist euer persönlicher Fortschritt auf „The Hungering Void“ im Vergleich zu „Ashen Banners“?

Die EP ist der natürliche Nächste Schritt für uns bei der Erforschung des dunklen Wahnsinns der uns antreibt. Wir verfeinern unsere Arbeit wo wir nur können und ich denke, dass macht sich auf der EP bemerkbar. „The Hungering Void“ zeigt wo wir gerade sind, hört man „Ashen Banners“ an  und erinnert sich daran merkt man, dass wir einen Fortschritt gemacht haben den wir auch wollten. Aber so etwas kann nur in der Retrospektive gesehen werden, denn die kreativen Prozesse in einer Band sind unberechenbar. Der Sound zwischen diesen beiden Alben ist sehr unterschiedlich und wurde in verschiedenen Studios mit unterschiedlichen Denkweisen aufgenommen. Ich glaube, dass wir den richtigen Sound für „The Hungering Void“ gefunden haben, aber er wäre nicht zwangsläufig der richtige für „Ashen Banners“ gewesen.

Eure Lyrics handeln oft von Satanismus, nur fürs „Grim Black Metal“ Image oder eure echte Einstellung?

Nichts was wir tun ist wegen dem Image oder der Einstellung, und ich habe sogut wie keine Verbindung zu dem Wort „Grim“ oder anderen typischen Black Metal Beschreibungen. Unsere Lyrics haben viele Aspekte und Themen, aber alle stammen aus dem gleichen Kern. Nenne es Satanismus, oder was auch immer deiner begrenzten Wahrnehmung am besten passt. „The Hungering Void“, die alles verzehrende Dunkelheit, das ewige Chaos, das Dunkle, bodenlose Gruben voll Tollwütigem Todes.  Das ist alles eins und das Gleiche. Und darin liegt auch die Quelle von wo die Energie die uns antreibt entspringt, darin keimt der Kern von „Withershin“. Der Song „Crossing The Threshold“ ist über das Überschreiten dieser Existenz, durch die Tore von Ama Lilith und eintretend in die gedankenlose Dunkelheit die „die Hungernde leere“ ist. „The Art Of Ascension“ hat ein ähnliches Thema aber ein anderes herangehen, und „Reap The Impurities“ ist ein Ausdruck des Hasses und Verachtung für alles das, dass für das Richtige und Ehrenhafte in dieser Welt gehalten wird. Wir erwähnen Satan nur selten in unseren Lyrics, und das hat seinen Grund. Er ist unter vielen Namen bekannt und es gibt viele Wege sich der Dunkelheit zu nähern. Wir haben unsere eigenen. Und da ist noch soviel mehr als nur

Withershin Foto 3

die „traditionelle“ satanische Perspektive…

Es gibt bis jetzt keine angekündigten Auftritte, wird es dieses Jahr keine mehr geben?

Es wird auf jedenfall Auftritte geben, wir sind momentan schon am planen. In den Wintermonaten werden wir uns auf neues Material und einige andere Dinge konzentrieren, denn momentan sind wir nicht in Eile. Die Vorreiter des Todes werden erscheinen, da könnt ihr euch sicher sein.

Arbeitet ihr schon an einem anderen Album oder werdet ihr erstmal pause machen?

Wir arbeiten an neuem Material und es wird in naher Zukunft ein zweites Album geben. Nichtmehr dieses Jahr aber bald. Die EP kann Gewisserweise als ein Vorgeschmack des Full-Lengt Albums gesehen werden, aber  natürlich wird dort einiges anders sein, denn wir entwickeln uns konstant weiter.

Ein paar letzte Worte?

Setzte Worte in die Tat um, lass Feuer zu Asche werden und die Klinge zu Fleisch. Sprich durch mich Tot, ich werde dein Gefäß sein…

Link: myspace.com/withershin

Alex B./V.U.