Interview boysetsfire (Nathan Gray) 12.8.2012 Open Flair – Eschwege

Mit ein bisschen Verspätung taucht um 16:15 Uhr, am letzten Tag Vom Open Flair, der Sänger von boysetsfire, Nathan Gray, im Pressezelt auf. Nach einer netten Begrüßung geht es, wie schon am Vortag mit Zebrahead, in den Interviewbereich.

Sarah: Wie findest du das Open Flair?

Nathan: Wir sind eben erst angekommen, aber ich denke es wird toll.

Sarah: Was können die Fans von eurem Auftritt später erwarten? Irgendwas Spezielles?

Nathan: Nichts Spezielles. Wir werden wie immer Musik machen und dabei wie wilde Affen in der Gegend rumspringen.

Sarah: Gibt es heute Bands die du sehen möchtest?

Nathan: Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wer spielt.

Sarah: Spielt ihr noch mehr Festivals in Deutschland diesen Sommer?

Nathan: Das haben wir bereits. Ich kann nicht sagen wo überall. Manchmal ist es auf Tour so, dass du in den Bus steigst, irgendwo hin fährst, aus dem Bus raus gehst, spielst, wieder in den Bus einsteigst und zum nächsten Auftritt fährst.

Sarah: Wie läuft euer Songwriting ab?

Nathan: Normalerweise kommt einer mit einem Part und wir sitzen zusammen und arbeiten zusammen daran. Ich glaube es gibt keinen boysetsfire Song der nur von einer Person geschrieben worden ist. Es ist immer eine Gruppenarbeit.

Sarah: Was inspiriert euch beim Schreiben eines Songs?

Nathan: Einfach das Zusammensein mit der Band und Musik schreiben. Da ist keine wahnsinnige Inspiration von außen. Wir sitzen einfach in einem Raum und schreiben.

Sarah: Was ist das Wichtigste auf Tour?

Nathan: Wasser! Wasser und Vitamine. Keine Lüge! Mit 40 nimmt mich das ganze mehr mit.

 Sarah:  Wie sieht´s mit dem neuen Album aus?

Nathan: Es wird eine EP, 5 Lieder. Es wird gerade gemischt und fertig gestellt und ich bin nicht sicher wann es rauskommt, aber hoffentlich bis zum Ende des Jahres.

Sarah: Gibt es einen Unterschied zwischen den Shows vor eurer Trennung und den Shows danach?

Nathan: Nicht soweit ich das sagen kann. Die Shows sind was sie sind und da ist kein großer Unterschied.

Sarah: Was war dein Traumberuf als Kind?

Nathan: Ha! Genau das! Ich hatte nie andere Ideen oder Optionen etwas anderes zu machen. Ich wollte schon immer in einer Band sein und Musik machen.

Sarah: Was sind deine Top 5 Alben 2012?

Nathan: (fängt an in seinem iPhone zu suchen) Muss es von 2012 sein? Denn ich glaube ich höre Sachen die etwas zurück liegen. (er sucht und sucht…)

Sarah: Oder vielleicht von 2011?

Nathan: Ich versuche es… Mal sehen… Das ist von 1992, das funktioniert also nicht. Das meiste was ich höre ist nicht sehr up to date, ehrlich gesagt.

Sarah: Also was sind deine top Alben überhaupt?

Nathan: Das ist viel einfacher.  Da da gibt es die Band Nachtmystium aus Chicago, sie haben zwei Alben die sehr gut sind, namens Addicts und Assassins. Ich höre sie die ganze Zeit. Viel Zeug von Death in June. Und da ist dieser Kerl, ich kann mich gerade nicht an seinen Namen erinnern, sein Künstlername ist King Dude. Und er hat ein neues Album draußen das Love heißt, es ist wirklich großartig.

Sarah: Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Nathan: Ich bin Sänger, also habe ich keine Lieblingsmusiker (lacht). Ich würde sagen die Menschen mit denen ich in der Band bin sind meine Lieblingsmusiker. Aber eigentlich schenke ich solchen Dingen keine Beachtung.

Sarah: Vielen Dank für das Interview!

Nathan: Vielen Dank. Ich habe es sehr genossen.

Interview: Sarah Schaller // V.UBild

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