RockHarz 2012, Ballenstedt – Vorbericht

Nicht mehr ganz einen Monat ist es hin, bis das RockHarz Open Air wieder seine Tore öffnet. Diesen Tag werden sowohl Anhänger aus der Metal- als auch aus der Gothic-Szene erwartungsvoll herbeisehnen, denn dieses im Jahre 1993 gegründete Event vereinigt auf einzigartige Weise ca. 40 Bands aus beiden Szenen in ihrem Billing, wie dies kein anderes Festival vermag.

Vom 12. bis zum 14. Juli werden somit wieder düstere und harte Gitarrenklänge das Gelände des Flugplatzes in Asmusstedt zum Beben bringen und ein (natürlich nur im übertragenen Sinne) buntes Programm kreieren, welches auch in diesem Jahr wieder an die 7.500 Besucher locken wird.

Für die ganz Harten unter den Festivalgängern werden Bands wie Amon Amarth, Sepultura oder Arch Enemy auf’s Deftigste in die Saiten greifen und die Matten schwingen, während Liebhabern eher melodischerer Gitarrenklänge bei Freedom Call, Epica sowie Blind Guardian die Herzen aufgehen werden. Anhänger eher düsterer Gothic-Klänge hingegen können sich an Leckerbissen der Marke ASP, Oomph! und Tanzwut erfreuen. Dies jedoch ist nur ein winziger Vorgeschmack auf das gesamte Programm, das noch wesentlich mehr zu bieten hat.

Doch nicht nur mit seiner wirklich einmaligen Künstlerauswahl besticht das Event, es kann auch mit einem eigenen Biergarten für die bekanntermaßen stets durstigen Metalheads sowie einer umfangreichen Shoppingmeile beeindrucken, die mit CDs, Klamotten, Schmuck und allem, was sonst noch so alles dazugehört, aufwartet. Diejenigen, denen zwischen fetzigen Gitarrenriffs und wilden Gesangseinlagen einmal der Kopf nach etwas Ruhe steht, finden hier darüber hinaus auch die Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang entlang einer wunderschönen Felsformation am Fuße des Festivalgeländes, welche den sehr interessanten und natürlich nicht gerade unpassenden Namen „Teufelsmauer“ trägt. Aber das wirklich Besondere am RockHarz Open Air ist die Organisation des Spielplans. Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Festivalbühnen immer im Wechsel bespielt werden, kommt es zu keinen Zeitüberschneidungen zwischen den Bands, sodass die Möglichkeit besteht, sämtliche auftretende Künstler von Anfang bis Ende zu bewundern. Wo gibt’s das sonst? Somit bekommen die Besucher auf dem RockHarz Open Air wirklich etwas Einmaliges für ihr Geld geboten. Und bei genauem Nachdenken wird schnell klar, dass es keine rationale Entschuldigung gibt, dieses Festival bei der Planung der diesjährigen Festivalsaison nicht mit in den Plan aufzunehmen.

 

Kerstin Tschöpe / V. U.

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