Nachbericht zur „besondere EISZEIT“ vom Eisbrecher Gipfelkonzert auf der Zugspitze am 5.November 2011

Das Konzerthighlight der Müncher Band Eisbrecher im einzigartigen Ambiente.

Normalerweise kann man auf der Zugspitze (2962 Meter) eine atemberaubende Aussicht und die Ruhe der Berge genießen. Nur nicht am Samstag, 5.November 2011. Hier gab sich Eisbrecher die Ehre und spielte in der Panorama Lounge 2962 ein einzigartiges Konzert. Auf dieser Location spielten bis dato nur die Toten Hosen, und das  nur unplugged.

Beim Check-In um 10:30 Uhr den man nur mit einem personalisiertem Ticket machen konnte, bekam man sein Zugspitzticket, ein spezielles T-Shirt sowie ein Schlüsselband. Alles war auf dieses einzigartige Konzert abgestimmt.

Pünktlich um 11:15 Uhr setzte sich die Zahnradbahn am Bahnhof in Garmisch Partenkirchen in Bewegung um 75 Minuten später am Zugspitzplatt (2.600 Meter) zu sein. Am Zugspitzplatt empfang uns alle ein eisiger Wind. Dieser passte natürlich sehr gut zum Thema des Tages Eiszeit. Bis zum Sektempfang und Meet & Greet war noch massig Zeit. Für diese Überbrückung waren Zipfelbobs zur Verfügung gestellt worden.

Nach einer kurzen Pause im Sonn Alpin ging es vom Zugspitzplatt mit der Gondel weiter auf die Zugspitze rauf. Vier Minuten später pfiff der eisige Wind in einer Höhe von 2962 Metern allen um die Ohren. Die Zeit wurde genutzt um Panoramafotos und einen Sonnenuntergang zu fotografieren.

In der restlos überfüllten Gipfelalm wurde der Hunger gestillt. Für diese Höhe waren die Preise ganz OK. Die Zeit verging wie im Flug und alles wartete auf den Einlass. Pünktlich um 16:30 Uhr startete der Sektempfang inklusive dem Meet & Greet. Die Zeit verging dann wie im Flug und Schlag 18:00 Uhr erklangen die ersten Töne vom Eröffnungssong „Eiszeit“. Die 350 zugelassenen Konzertgäste jubelten. Es folgten Songs wie „Willkommen im Nichts“, „Angst“, „Leider“. Die Stimmung war am Kochen und fast nicht mehr zu toppen.

Danach ging es mit  „Antikörper“, „Heilig“, und „Schwarze Witwe“ weiter, bevor die Schlagerrunde begann. Der Schlager hat schon Tradition und so war er auch auf der Zugspitze in der Panorama Lounge dabei. Somit nahmen Alexx Wesselsky und Gitarrist Jürgen Planger auf Barhockern Platz. Jeder von ihnen eine Akustikgitarre in der Hand und stimmen kurz den Song von Michael Holm „Tränen lügen nicht“ an. Plötzlich meinte Alexx „falscher Song“ und stimmt das Volkslied „Wenn wir erklimmen“ an. Das Publikum singt fleißig mit.

Weiter geht es in der total überhitzen Lounge mit 350 rockenden Fans und dem neuen Song „Verrückt“ vom neuen Album „Die Hölle muss warten“, welches im Februar 2012 auf den Markt kommen wird. „Engel“ und der Klassiker „Vergissmeinnicht“ schließen den Hauptteil des Konzertes ab. Die Jungs gehen kurz von der Bühne und gönnen sich eine kleine Verschnaufpause. In dieser werden 4 Fässer auf die Bühne gebracht. Der Rhythmus des Songs „Amok“ erklingt und sie beginnen alle im gleichen Takt auf den Fässern zu trommeln.

Plötzlich wird es still!
Bis jetzt hat Alexx und seine Jungs diesen Konzertabend in gewohnter Weise mit vielen Gags und lustigen Ansagen über die Bühne gebracht. Auf einmal setzt er eine sehr ernste Miene auf und sagt: „Hier auf dem Berg sind wir dem da oben doch relativ nahe“, und deutet in Richtung Himmel. „Ein paar Leute sind heute Abend nicht da, sie mussten unheimliche Schicksalsschläge verkraften. Dem einen ist die Tochter gestorben, dem anderen mehrere Bekannte innerhalb einer Woche. Wir könnten mal ein paar Sekunden lang einfach nur still sein, eine kleine Bergpredigt einlegen und danken, dass es uns so gut geht und hoffen, dass es so bleibt.“

Auf einmal ist es totenstill, über die Zugspitze legt sich eine Gänsehautstimmung. Viele im Publikum verschränken die Hände vor sich und blicken gefasst zu Boden. Ganz leise flüstert Alexx ein „okay“ in sein Mikro und sogleich erklingt das Intro von „Ohne Dich“. Man spürt wie viele Emotionen hier mitspielen. Sicherlich denken in diesem Augenblick viele Zuhörer an einen Menschen, dem sie diesen Titel widmen wollen.

Als der vorletzte Song „This is Deutsch“ ertönt, ist die Traurigkeit schnell wieder vergessen und die Band haut nochmals richtig auf den Putz. Last but not least wie kann es auch anders sein, ist wie immer der letzte Song „Miststück“. Hierzu hat sich Alexx eine Bayernflagge aus dem Publikum geschnappt und beschert allen ein rockiges Finale.

Die 350 Fans wurden danach in 2 Partien mit der Gondel und der Zahnradbahn ins Tal nach Garmisch Partenkrichen gebracht. Dort ging es dann mit der offiziellen Aftershowparty in der Bar „Servus Manous – Die Bayrische Lounge“ weiter. Leider war die Wahl der Location nicht gerade die Beste. Sie war viel zu klein, die Musik ließ zu wünschen über und das Personal an der Bar war einfach überfordert. Gegen 23:00 Uhr kam dann doch auch die Band und der Veranstalter vorbei und es war genügend Zeit zum plaudern und Autogramme geben.

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes und außergewöhnliches Event welches noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Preisleistungsverhältnis hätte nicht besser sein können. Daher ein großes DANKE an den Veranstalter Protain und das ganze Team für die Organisation, denn ohne diesen, wäre so ein Tag nie möglich gewesen.

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