Onslaught – Drummer weg, Statements

Nachdem ONSLAUGHT-Drummer und Gründungsmitglied Steve Grice die britischen Thrasher verlassen hat, hat die Band nun folgendes Statement veröffentlicht:

Steve Grices Beitrag zu ONSLAUGHT war unbezahlbar, sowohl seit Gründung der Band, als auch ihrer nachfolgenden Wiedergeburt. Wir sind traurig, dass Steve uns wegen einer – [zumindest] unserer Meinung nach – Lappalie und vor Antritt einer der längsten Touren unserer Geschichte verlässt.
Wir möchten aber diese Gelegenheit nutzen, um Steve für seine unermüdliche Arbeit zu danken und ihm allen Erfolg in allem, was er sich für die Zukunft vornehmen wird, zu wünschen und zu sagen, dass sich ONSLAUGHT – ebenso wie auch Steve – weiterentwickeln weden!

Ex-Drummer Grice hat sich ebenfalls geäußert und seine Entscheidung, ONSLAUGHT zu verlassen mit „einer Serie von Ereignissen“ begründet, „die [seiner] Meinung nach, einen Rückfall in alte Gewohnheiten, die bereits damals die Ursache für die Auflösung der Band im Jahre 1991 gewesen waren, bedeutet“. Er ergänzt:

Die Krönung von Allem war dann, durch Dritte zu erfahren, dass die Band eine ganze Serie von Shows ohne mein Wissen gebucht hatte und zwar mit einem anderen Drummer, während eines Zeitraums, der für familiäre Angelegenheiten reserviert gewesen war. Um eins klar zu stellen, zeitweilig durch einen anderen Drummer ersetzt zu werden, ist kein Problem für mich. Mein Problem ist vielmehr, dass mich zu keiner Zeit irgendjemand von der Band über diese Entscheidungen in Kenntnis gesetzt hat. Meiner Meinung nach gibt es eine beträchtliche Kluft zwischen gewissen Teilen von ONSLAUGHT und der Wahrheit, was Albumverkäufe und Konzertbesuche angeht. Meine Wahrheit, die eines zweifachen Vaters, der auf die 50 zugeht, war [wohl] einfach nicht vereinbar mit dieser gänzlich anderen Sicht der Welt.

ONSLAUGHT hat unterdessen Michael Hourihan [EXTREME NOISE TERROR, DESECRATION] als Ersatztrommler für die geplante „Scream For Violence“-Tour, die am 31. März 2010 in Hamburg losgeht, rekrutiert.
Laut einer Pressemitteilung ist die Band bereits gut aufeinander eingespielt und wird in ihrem Set auch Songs berücksichtigen, die sie noch nie zuvor live gespielt hat, wie etwa „Shock And Awe“ und „Rest In Pieces“.

 

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