Zurück zu den Wurzeln: Trebur Open Air fördert lokale Bands

Trebur, 14. Juli 2010 (toa) Wenn am Freitag, 30. Juli 2010, das Trebur Open Air (TOA) seine Pforten öffnet, dann stehen neben den großen Namen wie „Ill Nino“ und „Therapy?“ auch wieder zahlreiche Bands aus dem Kreis Groß-Gerau auf dem Programm. Denn auch in seinem 18. Jahr hat das Rockfestival vom Lande seine Bodenhaftung noch nicht verloren. 1993 entstand das Festival im Jugendhaus Trebur-Astheim, um Bands aus dem Geinsheimer Proberaum und Freunden eine Bühne zu bieten. Bis heute ist die lokale Musikszene auf den beiden Bühnen des Festivals fest verankert. 2010 stehen allein wieder fünf Bands aus der Großgemeinde Trebur auf dem Programm, dazu kommen zahlreiche große und kleine Acts aus dem Kreis Groß-Gerau. Dabei profitieren die Veranstalter auch von der Zusammenarbeit mit dem Team des Café Bizarr. Der kleine, aber feine Rockclub im Herzen Treburs war bis vor kurzem nicht nur ein populärer Veranstaltungsort für lokale Bands, mit Programmen wie dem Sprungbrett-Bandwettbewerb und der Triangle-Tour half er dem Musiker-Nachwuchs auch aktiv dabei, sich weiter zu verbessern. Deshalb helfen die ehrenamtlichen Café-Mitarbeiter auch gerne weiterhin als Aufbauhelfer, Backliner und Lichttechniker auf dem Trebur Open Air aus. Die Musiker von „Romeo“ sind auf den Treburer Bühnen schon alte Bekannte. Die Band ist hervorgegangen aus den mittlerweile aufgelösten Sprungbrett-Gewinnern „Out of Order“. Nach wie vor steht das Quintett für kraftvolle, moderne Rockmusik, mit beiden Füßen auf dem Boden und den Blick nach Vorne. Im Gegenteil zu früher schreibt Sänger Timo Sulcs seine Texte für Romeo jedoch mittlerweile auf Deutsch. Zuletzt schaffte es die Gruppe bis ins Deutschland Finale des „SchoolJam Bandwettbewerbs“. Die Progressive-Rocker von „Drowning Fate“ unterbrechen für den 18. Geburtstag des TOA sogar ihre kreative Schaffenspause. „Dass das Festival solch gigantische Erfolge feiern konnte und dass hier in der Region so viele gute, neue Bands auftauchen“, findet Bassist Lukas Raunheimer, „darauf können das Open Air Team und die Treburer Kinder- und Jugendförderung wirklich stolz sein“. „Malcom“ ist eine dieser neuen, guten Bands. Wenn das Quartett am Sonntagmittag die Hauptbühne mit seinem deutschsprachen Punk beschallt, wird die Band noch kein Jahr alt sein. Coverbands sind auf dem Trebur Open Air eher eine Seltenheit, für die „Goozebumps“ aus Trebur und die Astheimer „Joe Blob and the Sixtyniners“ macht das TOA aber gerne eine Ausnahme. Während letztere mit ihrer schrägen Bühnenshow und ungewohnt rockigen Versionen der Hits von Britney Spears bis Enrique Iglesias für wilde Parties stehen, lassen es die „Goozebumps“ gerne etwas ruhiger angehen. Die drei Herren haben schon in zahlreichen Bands gespielt. Nachdem sie sich dort austoben durften, schlossen sie sich zu einer etwas anderen Coverband zusammen. Nur mit Gitarre, Schlagzeug und manchmal Bass bewaffnet versuchen sie heute „mit möglichst wenig technischem Aufwand, möglichst viel Spaß an der Musik zu vermitteln“. Das Trebur Open Air wird vom 30. Juli bis 1. August seine Pforten öffnen und zahlreichen Besuchern die Chance geben, zum 18. mal in Folge das Ried zu rocken. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, auf http://www.treburopenair.de und im Treburer Rathaus. Das Trebur Open Air ist eines der wichtigsten, nichtkommerziellen Festivals in Hessen und wird seit 1993 von der Gemeinde Trebur in Kooperation mit dem Kulturverein Trebur e.V. organisiert. Das Konzept bekannte Headliner, aufstrebende Newcomer und lokale Bands zu mischen geht auf: Rund 7000 Besucher strömen am Festivalwochenende in die südhessische Gemeinde, um mit den Bands auf Tuchfühlung zu gehen. Knapp 140 ehrenamtliche Helfer kümmern sich dabei Jahr für Jahr um den reibungslosen Ablauf des Festivals am Treburer Freibad, das dieses Jahr endlich volljährig wird.

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