Summer’s End Open Air 2010 – Vorbericht

Am 28. August ist es wieder soweit. Im Andernacher JUZ Live Club steigt das alljährliche Summer’s End Open Air – Festival, welches dem begeisterten Festivalgänger noch einmal die Chance verleiht, bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen ein stimmungsvolles Metal-Fest zu feiern, bevor mit dem Ende der warmen Jahreszeit auch die Festivalsaison so langsam zur Neige geht. Obwohl es sich beim Summer’s End um ein relativ kleines eintägiges Festival handelt, haben sich die Veranstalter, wie in jedem Jahr, auch 2010 nicht lumpen lassen und ein Line-Up zusammengestellt, dass sich durchaus sehen lassen kann.

Als eine der ersten Bands werden die deutschen Symphonic Metaller Sons Of Season die Andernacher Freilichtbühne betreten. Im Jahre 2007 von Oliver Palotai (dem Keyboarder von Kamelot) gegründet, verspricht diese inzwischen zu einer Allstar-Band angewachsene Formation, dem Publikum ordentlich einzuheizen und die Vorfreude auf einen tollen Tag zu  steigern.
Auch Mono Inc. sind mit von der Partie. Vor zehn Jahren gegründet, haben die Hamburger um Frontmann Martin Engler bereits vier Alben mit im Gepäck und können somit einen äußerst stimmungsreichen Auftritt garantieren. Auch reichliche Bühnenerfahrung, die die Jungs bereits auf diversen Festivals sammeln konnten, trägt dazu bei, dass beim Publikum bestimmt keine Langeweile aufkommen wird.
In eine etwas andere musikalische Kerbe schlagen Fiddler’s Green, die irischen Folk-Rock mit Elementen aus Ska, Punk und Metal mixen. Die Erlanger Jungs spielen darüber hinaus eine ganz eigene Kombination aus irischen Polkas und Traditionals sowie ebenfalls Eigenkompositionen. Diese äußerst partytaugliche Mischung wird die Stimmung bestimmt innerhalb kürzester Zeit auf den Siedepunkt bringen und für gewaltige Moshpits nicht nur in den vorderen Reihen sorgen.
Für einen weiteren stilistischen Wechsel sorgen Tanzwut, die Mittelalterrock mit elektronischer Musik kombinieren. Ursprünglich hervorgegangen aus Corvus Corax, die sich eher den akustischen Mittelalterklängen verschrieben haben, blickt die Band auf eine lange Geschichte zurück, in der sie reichlich Bühnenerfahrung sammeln konnte und so mit einer fulminanten Bühnenshow aufwarten kann, die durch aufwendige Outfits und Choreografien lebt, die Klänge der Band im übertragenen Sinne ins passende Gewand hüllen.
Etwas härter wird es mit den Apokalyptischen Reitern. Die 1995 in Weimar gegründete Band spielt eine Mixtur aus Black-, Death-, Trash- und Power Metal, vermischt mit folkigen Elementen sowie Einflüssen aus verschieden musikalischen Stilen wie beispielsweise lateinamerikanische oder spanische Klänge. Auch auf vielfältige Festival-Erfahrungen kann die Band zurückblicken. So haben sie nicht zuletzt schon das Wacken Open Air gerockt. Bereits 2008 gaben sich die Reiter die Ehre beim Summer’s End und lieferten den begeistern Reitermaniacs ein heißes Spektakel mit einer großen Fülle an grandiosen Showelementen.
Mit Epica betritt zur Abwechslung eine Band mit Sängerin die Bretter des JUZ Live Club. Dass Simone Simons mehr ist, als lediglich eine obligatorische Quotenfrau, wird sie dem Publikum sehr schnell und überzeugend unter Beweis stellen. Der Symphonic Metal der Niederländer lebt nicht zuletzt von Simones wunderbar druckvollem Mezzosopran, der seines Gleichen zu suchen scheint. Verfeinert wird der Sound der Band mit orchestralen und choralen Arrangements sowie männlichen Grunts und Screams, die Gänsehautfeeling garantieren und mit ihrem Bombast das Summer’s End erbeben lassen werden.
Auch die Headliner Subway To Sally sind schon ein alter Gast auf dem Summer’s End Open Air. Wie schon die Apokalyptischen Reiter rockten die Potsdamer Barden bereits 2008 das JUZ und begeisterten damals ebenfalls an der Spitzenposition die Menge. So wird sich das Publikum auch dieses Jahr auf die spritzige Mischung aus Folk- und Metaleinflüssen, gepaart mit einer stimmungsreichen sowie feurigen Show, freuen können.

Das Summer’s End Open Air bietet auch im Jahre 2010 ein spektakuläres Line-Up, für das sich die Anreise in den Andernacher JUZ Live Club mehr als lohnt. Bei diesem Festival der Vielfalt ist garantiert für jeden Liebhaber der rockigen Klänge etwas dabei. Somit bleibt nur zu hoffen, dass der Wettergott den Headbangern wohl gesinnt ist, sodass der Ausklang des Sommers wie in den Vorjahren bei strahlendem Sonnenschein zelebriert werden kann. Bis dahin bleibt aber auf jeden Fall die Vorfreude auf ein grandioses Event

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