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RockHarz 2012, Ballenstedt – Vorbericht

Veröffentlicht am 12. Juni 2012 von VisionsUnderground in Festivals, RockHarz Open Air
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Nicht mehr ganz einen Monat ist es hin, bis das RockHarz Open Air wieder seine Tore öffnet. Diesen Tag werden sowohl Anhänger aus der Metal- als auch aus der Gothic-Szene erwartungsvoll herbeisehnen, denn dieses im Jahre 1993 gegründete Event vereinigt auf einzigartige Weise ca. 40 Bands aus beiden Szenen in ihrem Billing, wie dies kein anderes Festival vermag.

Vom 12. bis zum 14. Juli werden somit wieder düstere und harte Gitarrenklänge das Gelände des Flugplatzes in Asmusstedt zum Beben bringen und ein (natürlich nur im übertragenen Sinne) buntes Programm kreieren, welches auch in diesem Jahr wieder an die 7.500 Besucher locken wird.

Für die ganz Harten unter den Festivalgängern werden Bands wie Amon Amarth, Sepultura oder Arch Enemy auf’s Deftigste in die Saiten greifen und die Matten schwingen, während Liebhabern eher melodischerer Gitarrenklänge bei Freedom Call, Epica sowie Blind Guardian die Herzen aufgehen werden. Anhänger eher düsterer Gothic-Klänge hingegen können sich an Leckerbissen der Marke ASP, Oomph! und Tanzwut erfreuen. Dies jedoch ist nur ein winziger Vorgeschmack auf das gesamte Programm, das noch wesentlich mehr zu bieten hat.

Doch nicht nur mit seiner wirklich einmaligen Künstlerauswahl besticht das Event, es kann auch mit einem eigenen Biergarten für die bekanntermaßen stets durstigen Metalheads sowie einer umfangreichen Shoppingmeile beeindrucken, die mit CDs, Klamotten, Schmuck und allem, was sonst noch so alles dazugehört, aufwartet. Diejenigen, denen zwischen fetzigen Gitarrenriffs und wilden Gesangseinlagen einmal der Kopf nach etwas Ruhe steht, finden hier darüber hinaus auch die Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang entlang einer wunderschönen Felsformation am Fuße des Festivalgeländes, welche den sehr interessanten und natürlich nicht gerade unpassenden Namen „Teufelsmauer“ trägt. Aber das wirklich Besondere am RockHarz Open Air ist die Organisation des Spielplans. Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Festivalbühnen immer im Wechsel bespielt werden, kommt es zu keinen Zeitüberschneidungen zwischen den Bands, sodass die Möglichkeit besteht, sämtliche auftretende Künstler von Anfang bis Ende zu bewundern. Wo gibt’s das sonst? Somit bekommen die Besucher auf dem RockHarz Open Air wirklich etwas Einmaliges für ihr Geld geboten. Und bei genauem Nachdenken wird schnell klar, dass es keine rationale Entschuldigung gibt, dieses Festival bei der Planung der diesjährigen Festivalsaison nicht mit in den Plan aufzunehmen.

 

Kerstin Tschöpe / V. U.

Die Ausgeburt der Festivalhölle läutet die 3. Runde ein: Das kommende DEVIL SIDE Festival wird diesmal gleich an drei Tagen stattfinden – Freitag, 20., Samstag, 21. und Sonntag, 22. Juli 2012 bilden das Wochenende, an dem das Ruhrgebiet auf dem Open Air Gelände der Turbinenhalle Oberhausen eine höllische Party feiert.

Rückblick: Die Metal-Götter haben das für 2011 geplante Festival kurzfristig platzen lassen – THE BIG4 haben sich entschieden am gleichen Tag in Gelsenkirchen zu spielen, an dem auch das DEVIL SIDE stattfinden sollte. Sie kamen, spielten und jetzt sind wir am Zug – die Rock ’n’ Roll-Dämonen werden Oberhausen 2012 gleich im Dreierpack heimsuchen – 3 Tage DEVIL SIDE Festival!

(more…)

SUMMERS END OPEN AIR 2011
27.08.2011
Andernach, Gelände vor dem JUZ Live Club
Einlass: 14.00 Uhr
Das Billing ist auch schon fast komplett. Die nachfolgenden Bands sind für dieses Open Air bestätigt.
SABATON
AMORPHIS
ORDEN OGAN
ADAM BOMB
KREATOR
& more

Achtung: das Festival wurde aufgrund der aktuellen Wetterlage in die Halle verlegt!!!

Running Order findet ihr => HIER
Unser Bericht vom letzten Jahr => Review Summers End 2010   sowie   Interview mit Teufel von Tanzwut
Wichtig: Parken und Zelten ist kostenlos
Tickets: 37.- € plus Gebühren
Im Moment gilt bis zum 31.01.2011 noch eine Rabattaktion: 32.- € plus Gebühren
Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im JUZ Andernach unter:
www.juz-andernach.de oder Telefon +49 (0) 2632 47587
Die Bands:
SABATON
SABATON wurde 1999 in Falun, Schweden von den Bandmitgliedern unter dem Namen AEON gegründet. Die Gründungsmitglieder von AEON, Rikard Sunden, Pär Sundström und Daniel Mullback, lernten dann Oskar Montelius und Joakim Brodén kennen und sie entschieden sich zu einem Neustart mit neuem Namen – SABATON.
Nach “Fist For Fight” (2001), “Primo Victoria” (2005), “Attero Dominatus” (2006), “Metalizer” (2007) und “The Art Of War” (2008) veröffentlichten SABATON im Mai 2010 ihr neuestes Album “Coat Of Arms” und das immer noch in der gleichen Besetzung.
Ende 2009 waren SABATON bereit ihr neues Album aufzunehmen. Die Band machte 2009 noch einen großen Schritt, sie wurden Teil der Nuclear Blast Familie. Im Februar 2010 mixte Fredrik Nordström, assistiert von Andrew Hayball im Boomtown Studio das neue SABATON Album. Seit Mai nun ist das neue Album veröffentlich und SABATON absolvierten Auftritte bei vielen der großen Open Airs in diesem Sommer.
SABATON ist wieder einmal bereit die Treppe weiter nach oben zu erstürmen!
AMORPHIS
Gegründet 1990 in Helsinki, AMORPHIS haben in den vergangenen 20 Jahren hart gearbeitet um an die Spitze der europäischen Metal-Szene zu gelangen. Ihren Death Metal-Sound hat die Band um Mastermind Esa Holopainen so verfeinert, dass sie zu einem ernsthaften Rock-Act gewachsen sind.
1996 nahmen AMORPHIS ihr historisches Album „Elegy“ auf. Dieses Album ist ein progressives Folkmetal Meisterwerk und sie erreichten damit den ersten Top 100 Chart-Einstieg für ihr Label Nuclear Blast.
Nun aber in die Gegenwart: 2010 konnten AMORPHIS und die Fans das 20-jährige Jubiläum feiern. Kurz nach der Veröffentlichung ihrer ersten DVD “Forging the Land of Thousand Lakes”, gab es mit Magic & Mayhem – Tales from the Early Years” ein Best of-Album, auf dem alte Klassiker, favorisierte Songs der Fans und Coverversionen vertreten waren. Das erste Mal hatten die Fans die Gelegenheit zu hören, wie das „alte“ Deathmetal-Material wie “Vulgar Necrolatry”, ihr größter Hit in den 90iger Jahre “Black Winter Day“ oder das beliebte “My Kantele” mit dem „neuen“ Sänger Tomi Joutsen heute klingt.
Freut euch auf eine tolle Show von AMORPHIS auf dem Summers End Open Air.
ORDEN OGAN
Wie sagt Homer Simpson in einer Folge so schön? “Wir brauchen einen Bandnamen, der beim ersten Mal hören unglaublich komisch ist und danach jedes Mal weniger.” Das müssen sich auch Sänger und Gitarrist Sebastian Levermann, Basser Sebastian Severin und Drummer Sebastian Grütling 1996 gedacht haben, als sie ihre Band in Arnsberg TANZENDE AINGEWAIDE benennen.
Zum Glück haben sie bald ein Einsehen und ändern den Namen in ORDEN OGAN um. Wobei auch hier eine gewisse Albernheit nicht außen vor bleibt, da es sich bei besagtem Orden um eine mittelalterlichen Verein handelte, der teils recht obskuren Riten nachging.
Die Presse ist sich fast einstimmig einig, dass ORDEN OGAN in Sachen Power Metal in etwa die Erben von BLIND GUARDIAN oder der alten HELLOWEEN darstellen.
Seit Januar 2010 liegt ihr drittes Album “Easton Hope” vor. Auf diesem Album treten ORDEN OGAN an, um den Power Metal nach wie vor am Leben zu erhalten.
ADAM BOMB
1979, als ADAM BOMB 16 Jahre alt war, starteten er und Geoff Tate (Queensryche) eine Coverband mit dem Namen TYRANT. Später trat er in die Band TKO und nahm mit dieser das Album “In Your Face” auf. Zwei Jahre später nahm er an Auditions für einen Job bei KISS teil, aber leider klappte es nicht damit. Danach ging er nach Hollywood und teilte sich das Appartement mit Jeffrey Isbelle, besser bekannt als Izzy Stradlin. Zudem zählte zu seinem Freundeskreis Tommy Thayer, der jetzt bei KISS die Gitarre bedient. Er war es auch der ADAM BOMB vorschlug eine eigene Band zu gründen. 1983 nahm er auch das erste Album „Fatal Attraction“ auf. Ein Jahr später zog er nach New York um mit Drummer Gregg Gerson (Billy Idol), Bassist Phil Feit (Riot) und Aerosmith Gitarrist Jimmy Crespo eine Band auf die Beine zu stellen. Später hatten sie sogar die Möglichkeit Shows für Bands wie Armored Saint und Metallica zu eröffnen.
In den darauffolgenden Jahren trat ADAM BOMB als Band, aber auch als Solist auf. Er trat zusammen auf mit Künstlern wie Chuck Berry, Johnny Thunders und Billy Idol´s Gitarrist Steve Stevens und nahm einige Alben auf.
Heute tourt ADAM BOMB als 3-Mann Band durch Europa und konnte auch in diesem Jahr nach einem Konzert von Metallica ein Konzert in Prag spielen. Tommy Thayer war sogar als Special Guest zugegen. Nach einer solch spektakulären Biografie kann man nur gespannt sein auf die Performance von ADAM BOMB auf dem Summers End Open Air sein!
CAPITAL JOKE
CAPITAL JOKE ist die neue Band von Manni Schmidt (Ex-Rage, Ex-Grave Digger), die er nach seinem Ausstieg bei Grave Digger 2009 gegründet hat. In der Besetzung: Manni – GItarre, Barto Kormann – Gesang, Dom Nowitzki – Drums und Jan LeGrow – Bass haben Capital Joke schon die ersten Gigs gespielt und gerade ihr erstes Demo aufgenommen. Die Jungs haben sich dem “groovigen Bluesrock-Metal” verschrieben und werden es im Jahr 2011 richtig krachen lassen!

Metal masters ARCH ENEMY are currently locked up in the Sweet Spot Studio facilities in the south of Sweden recording their newest studio album which is being engineered/mixed by Rickard Bengtsson (who already produced 2005′s “Doomsday Machine”). After releasing the “Tyrants Of The Rising Sun – Live In Japan” Live DVD/CD (2008) and the re-recordings album “The Root Of All Evil” (2009), the new studio effort marks the long awaited successor of 2007’s acclaimed “Rise Of The Tyrant” album.

Previous to the recording session, UK’s Bonkers Entertainment caught up with ARCH ENEMY at their headline show at the HMV Forum in London UK on November 27th, 2010. This concert was the last stop on a three year long touring cycle for the “Rise Of The Tyrant” and “The Root Of All Evil” albums and in the interview the members of Arch Enemy discussed the upcoming recording of the new studio album, the song writing process and touring plans for 2011. During the conversation, the band also divulged the title of the new album to be “Khaos Legions”.

Check out the full clip here: http://www.youtube.com/archenemyofficial

And while the band is still busy completing the album for a May 2011 release via Century Media Records, a first bunch of live dates and summer festivals have already been confirmed for 2011 in order to promote the release. See the list of officially announced dates here:

ARCH ENEMY – Live 2011:

27-May-2011 – Metalfest Open Air Switzerland, Pratteln
28-May-2011 – Metalfest Open Air Germany, Dessau
29-May-2011 – Metalfest Open Air Austria, Mining
31-May 2011 – Majestic Music Club, Bratislava, Slovakia
04-June-2011 – Metalfest Open Air Hungary
05-June-2011 – Metalfest Open Air Czech Republic
25-June-2011 – Graspop Metal Meeting Dessel, Belgium
12-July-2011 – Metal Camp, Tolmin, Slovenia
14-July-2011 – Lez’ Art Scenique Festival, Selesat, France
22-July-2011 – Tuska, Suvilahti, Helsinki, Finland
30-July-2011 – MetaLmorphosiS Festival, Cyprus
18/19/20-August-2011 – Summer Breeze Open Air Dinkelsbühl, Germany
27-August-2011 – Summers End Open Air, Andernach, Germany

Look out for further studio updates and more shows to be confirmed soon…

ARCH ENEMY online

http://www.archenemy.net

http://www.facebook.com/archenemyofficial

http://www.myspace.com/archenemy

http://www.twitter.com/archenemymetal

Mittlerweile zum 2. Mal fand auf der Freilichtbühne Lorely am letzten Juli Wochenende 2010 das ursprünglich im Saarland gestartete Rock Area Festival statt und schon im Vorfeld versprach es durch das umfangreiche und starke Billing sehr erfolgreich zu werden…..

Der Do. Abend auf dem Rock Area Festival sollte ein guter Auftakt werden, waren doch mit Axxis,  JBO und dem Headliner Doro Pesch gleich 3 große, namhafte Bands angesagt, die den Fans ordentlich einheizten und schon vor dem Wochenende für gute Stimmung sorgten. Und so kam es dann auch: Das Vorprogramm zum eigentlichen Festival avancierte zu einer rundum gelungen Show – die Altmeister von Axxis gaben wie immer ihr Bestes und konnten voll und ganz überzeugen.

[weitere Fotos in der Gallery]

Wer JBO kennt, weiß das die Loreley unter extremem Partyfieber stand während die JBO Jungs auf der Bühne ihr Feuer abbrannten und Doro Pesch war eine Klasse für sich und zeigte allen Anwesenden was Rock´n Roll und Heavy Metal ist – von den Ursprüngen der Band bis hin zu neuen Songs wurde alles gespielt – eine bessere Warm – up Show konnte es nun wahrlich nicht geben.

Freitag, 29.07.10:

Dies versprach natürlich mehr für den Freitag an dem sich logischerweise eine Vielzahl von Fans mehr einfanden um den Bands volle Unterstützung zu geben.

Resistance of Yield waren es, die sich mit der Rolle der Openers am Freitag anfreunden mussten. Die aus dem Saarland stammende Band hatte den Festivaleigenen Wettbewerb Battle of Metal gewonnen und somit wurde den Jungs die Ehre zuteil, hier aufspielen zu dürfen, was sie mit einer respektablen Leistung taten – Death Metal, sehr straight und kompromisslos vorgetragen wurde hier den Fans präsentiert. Gute Band !!

Weiter ging es mit der aus Regensburg stammenden Kapelle Ingrimm, die den Fans eine Portion Mittelalterlichen Metals bot und schon nach kurzer Zeit die Fans auf ihre Seite brachte….

Mit den zur Musik passenden Instrumenten wie Dudelsack und Drehleier zeigten Ingrimm welch hohes musikalisches Potential in Ihnen steckt und wurden am Ende ihres Sets sogar mit Zugaberufen bedacht, was die Qualität ihrer Darbietungen nochmals unterstrich.

Danach folgten Gama Bomb aus Irland die mit ihren Trash Metal – lastigem Songmaterial einen Großteil der Fans auf ihre Seite brachten und wirklich überzeugen konnten.

Ihr Stageacting war wie das Songmaterial sehr gut und wurde professionell und tight rübergebracht, so dass Gama Bomb ebenfalls mit viel Applaus verabschiedet wurden……

Nach einer Umbaupause von ca. 45 Minuten betraten der Engländer Benediction die Bühne und wie man es von Ihnen gewohnt ist, wurde eine fette Death Metal Walze nach der anderen auf das Publikum losgelassen…..

Unter den Fans ging es aufgrund der druckvollen und tighten Songs der Engländer zum ersten mal an diesem Tage und trotz der widrigen Verhältnisse, die Stagediving nicht unbedingt zulassen, wurde für reichlich Stimmung gesorgt und Benediction wurden grandios abgefeiert…..

Das nächste Highlight folgte mit den schwedischen Melodic Deathern von Dark Tranquility, die mit ihrem neuen, bärenstarken Album „We are the Void“ im Gepäck eine geniale Show boten und durch das Einstreuen von ruhigen, fast melancholischen Stücken auch für die nötige Abwechslung sorgten.

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Die Band wurde mit viel Applaus bedacht als sie nach 45 Min. die Bühne verließ – der bisher beste Auftritt des Tages…….

…..welcher aber direkt im Anschluss gleich wieder getoppt werden sollte, enterten doch nun die Finnen Ensiferum die Bühnenbretter….

Die schon im Vorfeld als die eigentlichen Headliner gehandelten Musiker spielten sich durch nahezu alle Alben der Band und boten eine beeindruckende Bühnenshow. Permanent waren Basser Sami und Gitarrist Markus auf der Bühne unterwegs und es wurde gebangt was das Zeug hielt.

Sänger Petri Lindroos feuerte die Fans unermüdlich an und brachte die Stimmung auf ein sehr hohes Level, welches Ensiferum auf sehr professionelle Art & Weise bis zum Ende ihres Sets hielten. Songs wie „Into Battle“ oder das geile „One More Magic Potion“ wurden abgefeiert ohne Ende und die Band beendete nach einer knappen Stunde einen richtig fetten Gig – die erschöpften Fans sorgten danach in Massen für erhöhte Umsatzzahlen an den Bierständen….

Es tat sich noch viel mehr auf dem Rock Area Festival – so spielten Krypteria auf der Music Rockstage, der 2. Bühne des Festivals,  und die Band um die äußerst attraktive koreanische Frontdame Ji-In Cho, zeigte sich von ihrer besten Seite und hoch motiviert. Die Musiker waren in ständiger Bewegung und Ji-In Cho brachte neben ihrer optischen Attraktivität auch musikalisch nur das Beste.

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Ihre saubere und einprägsame Stimme verlieh den Songs von Krypteria eine ganz eigene exklusive Note und die Band wurde dafür mit viel Beifall bedacht. Auch die anderen Musiker der Band standen ihrer Frontdame in nichts nach und zeigten Song für Song ihre musikalische Vielfältigkeit. Sehr guter Gig der Kölner Formation.

Die nachfolgenden Napalm Death hatten mit dem Verhängnis zu kämpfen, dass wohl viele Fans wegen Ensiferum gekommen waren und spielten so doch vor erheblich weniger Leuten als die Finnen zuvor….

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Der Stimmung tat das insofern einen Abbruch, dass die Zuschauerreaktionen nun doch wesentlich dürftiger ausfielen, aber auch die Musiker wirkten anfangs noch sehr statisch und verhalten. Napalm Death sind ja Urgesteine ihres Genres und ließen sich deshalb nicht aus der Ruhe bringen sondern steigerten sich kontinuierlich von Song zu Song…

Die Songs der Engländer mit brachialer Gewalt in die sich nun langsam wieder füllenden Zuschauerreihen geballert und man erntete doch zufrieden stellenden Applaus als man die Bühne verließ – trotz anfänglicher Schwierigkeiten ein solider Auftritt der Engländer !!

Nun standen die Herren von Sodom auf dem Programm, die mit ihrem bekannten dreckigen Sound Trash Metal Hymnen wie „Outbreak Of Evil“ oder „Remember The Fallen“ zum Besten gaben und die Fans gingen prima mit und unterstützten die Band lautstark.

In der Mitte des Sets gedachte Tom Angelripper den Opfern des Love Parade Unglücks und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Danach konzentrierten sich Sodom wieder voll und ganz auf ihre Musik und mit „Agent Orange“ und dem kultigen „Blasphemer“ verstanden es Sodom die Massen zu begeistern, bevor mit dem Udo Jürgens Cover „Aber bitte mit Sahne“ noch mal richtig einen obendrauf setzen konnten. Das starke „M16“ beendete den nach Ensiferum und  DarkTranquility besten Gig des Tages.

Als Headliner standen nun Apocalyptica auf dem Programm die mit ihrer Besetzung aus 3 Cellisten und einem Schlagzeuger, die Loreley für die nächsten 90 Minuten in Atem hielten und aufzeigten warum sie eine absolute Ausnahmestellung in der Szene genießen.

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Typische Metallica Coversongs wie „Master Of Puppets“ oder „Fight Fire With Fire“ beachten die Menge zum ausrasten und Apocalyptica gerieten in einen wahren Spielrausch und toppten schon während ihres Sets alles bisher da gewesene am heutigen Tage….

Neben den bekannten Coversongs wurden natürlich auch „“Im not Jesus“ und ein nagelneuer Song mit dem Titel„End of Me“, der in Deutschland zum ersten mal präsentiert wurde,  zum Besten gegeben. Hierbei wurden Apocalyptica von einem Gastsänger unterstützt und zeigten sich so von ihrer anderen Seite, da sie ja ansonsten als instrumentales Quartett auftreten.

Nach den 2 frenetisch umjubelten Zugaben „Enter Sandman“ und „Hall Of The Mountain King“ verabschiedeten sich die Finnen von den Fans unter Minutenlang anhaltendem Applaus und beendeten den 1, Tag des Rock Area aus dem sie als klar beste Band hervorgingen aber auch Sodom, Dark Tranquility und Ensiferum räumten heute vollends ab, so dass man sich keinen besseren Auftakt für das Rock Area Festival 2010 hätte wünschen können..

Samstag, 30.07.10:

Der Samstag wurde schon frühzeitig um 12:05 von den Herren von Megaera eröffnet. Viele Fans lagen da noch verkatert in ihren Zelten, denn es war noch nicht wirklich viel los….

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Dennoch bot die Band eine ordentliche Leistung und die zwar wenigen aber lautstarken Fans unterstützten die Band nach Kräften.

Zwar wirkten die Musiker etwas statisch, ihr Death Metal lastiger Sound war aber dennoch ansprechend !!

Weiter ging es mit The Hand Of Glory, die furios in ihren Set starteten aber leider schon nach kurzer Zeit mit technischen Problem zu kämpfen hatten, die erst nach geraumer Zeit wieder behoben werden konnten.

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Die Musiker nahmen es mit Gelassenheit und boten trotz der angesprochenen Schwierigkeiten eine überzeugende Leistung, die auch dementsprechend honoriert wurde.

Mit Mob Rules folgte eine Band, die in dem von Death Metal gespickten Billing eine kleine Ausnahme bilden sollte….die Jungs präsentierten Power Metal vom allerfeinsten.

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Spielerisch versiert und voller Elan zockte die Band ihre Songs herunter und erntete nach 45 Min verdienten Applaus für ihre Darbietungem. Eine sehr hoffnunbgsvolle und talentierte Band !!

Mit Desaster folgte das erste Highlight des Tages – stand doch hier eine renomierte Band auf der Bühne die ihre ganze Erfahrung und Routine mit in den Set nahm und eine mehr als überzeugende Vorstellung bot.

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Die Black Metal Urgesteine hatten eine wahnsinnig guten Sound und waren die ersten, die die Fans zum Stagediven animieren konnten.

Respekt vor Desaster – gute Band !!

Es folgten nun Holy Moses mit Ober – Grunzerin Sabina Classen am Mikro und sie brachten ihre eingängigen Songs doch sehr gut rüber und hatten das Publikum schon nach kurzer Zeit fest im Griff. Man spielte sich durch fast alle Songs der langjährigen Bandgeschichte und agierte sehr spiel und bewegungsfreudig. Vor allem Sängerin Sabina wirbelte über die Bühne und ließ es sich nicht nehmen, nach dem letzten Song, „Finished with the Dogs” ins Publikum zu diven und sich von den begeisterten Fans tragen zu lassen.

Die schwedischen Viking Metaller von Thyrfing waren die nächsten, die mit ihren schon fast Doom Metal lastigen Klängen auf das Publikum losgelassen wurden.

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Und sie machten ihre Sache wirklich gut und wussten ihre emotionsgeladenen Kompositionen auch live gekonnt in Szene zu setzen. Dies wurde von den Fans auch richtigerweise mit viel Beifall für die Schweden honoriert.

Ihre Landslaute von Entombed lockten nun natürlich wesentlich mehr Fans vor die Bühne…..

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Und es ging ab wie dier Feuerwehr, präsentierten Entombed doch vornehmlich Songs aus glorreichen Death Metal Tagen Anfang der 90er von den Alben „Left Hand Path“ und „Clandestine“ .Der Hammer sag ich da nur was urplötzlich für eine Stimmung im Publikum herrschte und mit welcher Intensität die Schweden ihr Songmaterial aus der P.A. hauten war schon mehr als beeindruckend. Ganz klar der beste Gig bis zum jetzigen Zeitpunkt am heutigen Tage……

Die nachfolgenden Südamerika – Thrasher von Sepultura wurden begeisternd empfangen und die Loreley war nun erbrechend voll mit Metalheads, die die Brasilianer vom ersten gespielten Ton an abfeierten ohne Ende und dafür mit Nackenbrechern der Marke „Inner Self“, oder „Escape to the Void“ belohnt wurden.

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Die Musiker waren sehr aktiv und besonders der agile Gitarrist Andreas Kisser überzeugte nicht nur durch das gute Beherrschen seines Instrumentes, sondern bangte was das Zeug hielt und sorgte mit seinen Bandkollegen dafür, dass die Messlatte des Stimmungsbarometers über die gesamte Dauer des Sepultura Gigs ganz oben blieb – obergeiler Auftritt !!

Thrash Metal vom allerfeinsten präsentierten auch die alteingesessenen Amis von Sacred Reich den Fans, von denen einige wohl noch am Bier holen waren…..als die ersten Töne von Sacred Reich erklangen, hatten die Zuschauerzahl doch etwas abgenommen.

Das störte die Band aber keineswegs – man zeigte sich spielfreudig und voller Motivation und genoss die Reaktionen auf die extravagante Mischung aus Amercian Rock und fettem Thrash Metal doch sehr.

Die Band wurde frenetisch abgefeiert und verließ unter großem Jubel nach fast einer Stunde die Bühne.

Arch Enemy waren der Headliner am heutigen Tage und schon bevor der erste Ton gespielt wurde, war hier Party angesagt: die Band wurde lauthals gefeiert und als dann die ersten musikalischen Kracher gespielt wurden, gab es hier kein halten mehr. Sängerin Angela Gossow grunzt besser als mancher Typ und war permanent unterwegs auf der Bühne, brachte so das Publikum total auf die Seite der Band.

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„Apocalyse“ entfachte eine Welle von Stagedivern und brachte die Stimmung auf einen bisher nicht da gewesenen Pegel auf dem diesjährigen Rock Area Festival. Es ging weiter über „Burning Angel“ bis hin zum finalen Song „We Will Rise“ und nachdem die Band ausgiebig bejubelt wurde, gab es dann mit „Nemesis“ noch eine Zugabe und das Rock Area 2010 endete mit einem denkwürdigen Auftritt dieser genialen Band.

Die Tage auf der Loreley waren ein voller Erfolg und ich bin sicher, dass die Verantwortlichen des Rock Area Festivals auch im nächsten Jahr wieder mit einem absoluten Vorzeige Programm am Start sein werden !! See ya´ 2011……..

Bericht:

Hanzi Herrmann / V.U.

Fotos:

Markus Horne / V.U.

Arch Enemy LIVE & SIGNING SESSION @ WACKEN 2010, Friday 6th of August!

Veröffentlicht am 5. August 2010 von VisionsUnderground in Festivals, Wacken
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Arch Enemy will perform on the ‘Black Stage’ at 20:30 – 21:30 (8:30PM – 9:30PM CET), Friday 6th of Agust.
The band is also scheduled to do a signing session after their show at the ‘W:O:A Meet & Greet Stand’ between 22:00 – 22:30 (10:00PM – 10:30PM CET).
For more information on the WACKEN festival go here:

http://www.wacken.com/