Archiv für die Kategorie ‘Interviews’

Papa Mike im Interview mit Oli (Oliver Schmidt) von Letzte Instanz. Backstage vor dem Konzert der Band in der Batschkapp in Frankfurt am 24.10.2012.
Videoaufnahme von Daniela Désirée.

Interview Julien-K Nachtleben Frankfurt 08.10.2012

Veröffentlicht am 10. November 2012 von VisionsUnderground in Julien-K Nachtleben Frankfurt 08.10.2012, MetalNews
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Gegen ca. 19:30 geht es Richtung Tourbus von Julien-K. Dort habe ich mit zwei der Band ein Interview, bevor sie die Bühne im Nachtleben rocken werden. Im Bus sitzen Ryan Shuck und Amir Derakh. Später gesellt sich noch Eli James zu uns und hört  lächelnd zu.

 

Sarah:            Ist das eure erste Tour in Deutschland?

Ryan: Nein. Das ist unsere 5. oder 6. Tour hier. Die 4. Mit Julien-K.

Sarah: Mögt ihr Deutschland?

Ryan: Ja! Wir lieben es. Deshalb kommen wir immer wieder. Deutschland hat eine gute Lage in Europa, da es in der Mitte liegt. Die Leute hier sind toll und es hat eine tolle Infrastruktur. Also alles was man braucht um eine Basis für sein Business zu schaffen. Zusätzlich haben wir hier viele Freunde, unser Unternehmen ist in Deutschland, unser Partner ist in Deutschland, viele Leute unserer Crew sind in Deutschland, es ist zu einem Zuhause für uns geworden.

Sarah: Was ist das wichtigste für euch auf Tour?

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Zunächst für das Trash Fest V – Wochenende in Helsinki geplant, das zu Beginn des Monats in Helsinki stattfand, konnten wir nun die Gelegenheit zu einem Plausch mit Chris Wicked über seine Band, das anstehende Album und seine Zukunftspläne zur musikalischen Welteroberung online nachholen…

 

 

Wie würdest Du Deine Band und Eure Musik jemandem beschreiben wollen, der nie zuvor

von Euch gehört und vielleicht sogar keine Ahnung von Rockmusik oder solchen Bands hat, die man zum Vergleich heranziehen könnte?

Schwierig, he he! Ich würde sagen, wir spielen leidenschaftliche, emotionale und ziemlich originelle Rockmusik, bei der wir den Fokus auf starke Melodien und Atmosphäre legen. Macht das Sinn?

 

Um es ein bisschen einfacher werden zu lassen: Wie würdest Du Deine persönlichen musikalischen Einflüsse beschreiben und unterscheiden diese sich von denjenigen, die das Songwriting für MiW beeinflussen? Ist es mehr ein „dieser und jener Stil von Musik“, oder gibt es so etwas wie „All Time Favourites“?

Meine musikalischen Einflüsse sind breit gefächert und fließen auf irgendeine Weise alle in unsere Musik ein. Ich höre alles von Pop bis Black Metal und ich kann sagen, dass wir nie eine, zwei oder drei Bands hatten, die wir kopiert hätten. Wir schreiben und spielen einfach, was sich entwickelt, ohne uns dabei selbst Grenzen zu setzen. Was dabei herauskommt, ist dann MiW. Wenn ich unsere Musik beschreiben und dabei Vergleiche mit anderen Künstlern ziehen sollte, würde ich sagen: Wir liegen irgendwo zwischen David Bowie/ Billy Idol und The Cult/ Guns ´n Roses.

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Interview boysetsfire (Nathan Gray) 12.8.2012 Open Flair – Eschwege

Veröffentlicht am 9. September 2012 von visionsundergroundsarah in Interviews, MetalNews
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Mit ein bisschen Verspätung taucht um 16:15 Uhr, am letzten Tag Vom Open Flair, der Sänger von boysetsfire, Nathan Gray, im Pressezelt auf. Nach einer netten Begrüßung geht es, wie schon am Vortag mit Zebrahead, in den Interviewbereich.

Sarah: Wie findest du das Open Flair?

Nathan: Wir sind eben erst angekommen, aber ich denke es wird toll.

Sarah: Was können die Fans von eurem Auftritt später erwarten? Irgendwas Spezielles?

Nathan: Nichts Spezielles. Wir werden wie immer Musik machen und dabei wie wilde Affen in der Gegend rumspringen.

Sarah: Gibt es heute Bands die du sehen möchtest?

Nathan: Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wer spielt.

Sarah: Spielt ihr noch mehr Festivals in Deutschland diesen Sommer?

Nathan: Das haben wir bereits. Ich kann nicht sagen wo überall. Manchmal ist es auf Tour so, dass du in den Bus steigst, irgendwo hin fährst, aus dem Bus raus gehst, spielst, wieder in den Bus einsteigst und zum nächsten Auftritt fährst.

Sarah: Wie läuft euer Songwriting ab?

Nathan: Normalerweise kommt einer mit einem Part und wir sitzen zusammen und arbeiten zusammen daran. Ich glaube es gibt keinen boysetsfire Song der nur von einer Person geschrieben worden ist. Es ist immer eine Gruppenarbeit.

Sarah: Was inspiriert euch beim Schreiben eines Songs?

Nathan: Einfach das Zusammensein mit der Band und Musik schreiben. Da ist keine wahnsinnige Inspiration von außen. Wir sitzen einfach in einem Raum und schreiben.

Sarah: Was ist das Wichtigste auf Tour?

Nathan: Wasser! Wasser und Vitamine. Keine Lüge! Mit 40 nimmt mich das ganze mehr mit.

 Sarah:  Wie sieht´s mit dem neuen Album aus?

Nathan: Es wird eine EP, 5 Lieder. Es wird gerade gemischt und fertig gestellt und ich bin nicht sicher wann es rauskommt, aber hoffentlich bis zum Ende des Jahres.

Sarah: Gibt es einen Unterschied zwischen den Shows vor eurer Trennung und den Shows danach?

Nathan: Nicht soweit ich das sagen kann. Die Shows sind was sie sind und da ist kein großer Unterschied.

Sarah: Was war dein Traumberuf als Kind?

Nathan: Ha! Genau das! Ich hatte nie andere Ideen oder Optionen etwas anderes zu machen. Ich wollte schon immer in einer Band sein und Musik machen.

Sarah: Was sind deine Top 5 Alben 2012?

Nathan: (fängt an in seinem iPhone zu suchen) Muss es von 2012 sein? Denn ich glaube ich höre Sachen die etwas zurück liegen. (er sucht und sucht…)

Sarah: Oder vielleicht von 2011?

Nathan: Ich versuche es… Mal sehen… Das ist von 1992, das funktioniert also nicht. Das meiste was ich höre ist nicht sehr up to date, ehrlich gesagt.

Sarah: Also was sind deine top Alben überhaupt?

Nathan: Das ist viel einfacher.  Da da gibt es die Band Nachtmystium aus Chicago, sie haben zwei Alben die sehr gut sind, namens Addicts und Assassins. Ich höre sie die ganze Zeit. Viel Zeug von Death in June. Und da ist dieser Kerl, ich kann mich gerade nicht an seinen Namen erinnern, sein Künstlername ist King Dude. Und er hat ein neues Album draußen das Love heißt, es ist wirklich großartig.

Sarah: Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Nathan: Ich bin Sänger, also habe ich keine Lieblingsmusiker (lacht). Ich würde sagen die Menschen mit denen ich in der Band bin sind meine Lieblingsmusiker. Aber eigentlich schenke ich solchen Dingen keine Beachtung.

Sarah: Vielen Dank für das Interview!

Nathan: Vielen Dank. Ich habe es sehr genossen.

Interview: Sarah Schaller // V.UBild

Um 19:00 Uhr kommen 4 gut gelaunte Kerle Richtung Pressezelt. Zwei davon sind Mitglieder der Band Zebrahead, Ali und Matty, die 3 Stunden zuvor noch auf der Hr3 Bühne einen genialen Auftritt abgeliefert haben. Die anderen zwei Kerle gehören zur Crew und sind als, sagen wir spaßige Unterstützung mitgekommen. Dann geht es nach einer herzlichen Begrüßung in den abgetrennten Interviewbereich hinter dem Pressezelt.

Sarah: Vielen Dank fürs Kommen.

Zh.: Nein, wir haben zu danken. J

Sarah: Das war vorhin eine super Show die ihr da gebracht habt, wie hat es euch denn gefallen?

Zh.: Vielen Dank! Es war echt genial. Ali hat eine Sache vergeigt, er hat zu wenig getrunken.

Sarah: Wie gefällt es euch beim Open Flair?

Zh.: Es ist echt toll hier. Das Publikum ist großartig, jeder hier ist sehr cool.

Sarah: Ich habe euch letztes Jahr im Schlachthof Wiesbaden gesehen. Das sah dann doch sehr eng auf der winzigen Bühne aus. Erinnert ihr euch da dran?

Zh.: Oh ja! Es war extrem eng, wir konnten uns eigentlich gar nicht bewegen. Es war trotzdem ein riesen Spaß. Trotz des Platzmangels ist das Publikum super mitgegangen.

Ali: (Guckt auf meinen Zettel mit Fragen) Du hast das aber ne Menge Fragen.

Sarah: Klar. Will ja auch ne Menge von euch wissen. 

Sarah: Was darf auf Tour nicht fehlen?

Zh.: Hmm… auf jeden Fall Duschen. Allerdings benutzt Matty diese nicht sehr oft.

Matty: Ja, ich habe seit Anfang der Tour nicht mehr geduscht. Lass uns einfach gleich zusammen gehen.

Ali: (Guckt auf mein Green Lemon) Was trinkst du denn da?

Sarah: Willst du probieren?

Ali: Darf ich?

Sarah: Klar!

Ali: (probiert) Schmeckt ja wie Limettensaft. Jetzt musst du auch meins probieren.

Matty: Pass auf wenn du probierst, sonst bekommst du noch irgendwas. (alle lachen)

Sarah: Ok. (ich probiere, das Zeug schmeckt extrem süß und den Alkohol merkt man erst im Nachhinein) Auch lecker das Zeug.

Sarah: Spielt ihr lieber kleine Shows oder Festivals?

Zh.: Eher kleinere Shows. Man ist näher am Publikum, allerdings sind Festivals auch immer ein großer Spaß.

Sarah: Gewinnt ihr mit euren Auftritten auf Festivals neue Fans?

Zh.: Nein (ein Grinsen auf allen Gesichtern). Ich denke wir verlieren eher welche, als dass wir neue dazu gewinnen. (Lautes Gelächter von allen.)

Sarah: Eure Top 5 Alben 2012?

Zh.: Hmm… mal überlegen. Also erstens, Zebrahead – Get nice!, an zweiter Stelle würde ich sagen, Zebrahead mit Get nice!, puh! Schwierige Frage… als Drittes würden wir wohl alle Zebrahead – Get nice! sagen. Auf Platz vier würde wohl Zebrahead – Get nice! stehen und auf Platz fünf… Zebrahead – Get nice!

Sarah: Vielen Dank für das tolle Interview!

Zh.: (Ali und Matty stehen auf und alle klatschen) Wir haben zu danken!

Interview: Sarah Schaller // V.U

Das Team von Visions Underground hatte beim diesjährigem Rock am Härtsfeldsee die Möglichkeit Marcus Siepen von Blind Guardian zu interviewen. 

Mike: Hier ist Papa-Mike für Visions Underground live von Rock am Härtsfeldsee 2012, neben mir steht Marcus Siepen von Blind Guardian, ich freue mich dich jetzt interviewen zu dürfen. Ihr werdet jetzt gleich, im Anschluss an Sodom die gerade spielen, das Festival headlinen. Seid ihr schon scharf darauf?

Marcus: Ja sicher, wir freuen uns darauf. Ist ne gute Location, viele Leute und wir haben glaube ich ein gutes Set zusammen gebaut. Dürft ihr jetzt nicht gucken (die Selist lag auf dem Tisch), sonst ist die Überraschung weg. Es kommt ne Nummer die wir seit, gut wir haben sie vor 2 Wochen mal gespielt, aber sonst das letzte Mal wirklich 1989.

Mike: Wow!

Marcus: Es kommen so ein paar vergessene Schätze.

Mike: Ihr habt euch heute schon sportlich betätigt, habe ich gehört! Wolltet ihr die Blamage von gestern (EM-Halbfinal Niederlage Deutschland gegen Italien) wett machen?

Marcus: Wir haben das Spiel gestern geguckt. Ich muss gestehen, mir ist das vollkommen egal wer gewinnt. Das bessere Team soll gewinnen, das bessere Team hat gewonnen. Punkt! Die haben 2 Mords-Tore geschossen, das haben wir nicht gemacht, damit sind wir auf den Heimweg. Wir haben mit Blind Guardian früher vor 20 Jahren Fußball gespielt, seitdem aber nicht mehr. Heute kam dann aber nach dem Soundcheck die Idee: am Hotel ist ein Fußballplatz, lass doch gleich mal alle Mann spielen! Jau, ok. Super Idee, bei 32 ° im Schatten, knorre Idee!

Mike: Ging es den verletzungsfrei wenigstens ab?

Marcus: Ja, es ging verletzungsfrei ab.

Mike: Das ist die Hauptsache.

Marcus: Man war etwas erschöpft, aber es hat Spaß gemacht. Darauf kommt es an.

Mike: Wechseln wir das Thema zur Musik, oder zur Tournee erst mal. Ihr habt jetzt gerade eine Tournee quer durch Europa gehabt. Wie verlief sie denn?

Marcus: Sehr, sehr gut. Wir haben diese ganzen Metal-Fest Festivals gespielt, das war ein großer Spaß. Mit vielen befreundeten Bands konnte man wieder abhängen. Festivals ist immer so Familientreffen.

Mike: Was war am beeindrucktesten bei den Festival-Gigs?

Marcus: Loreley hat mir am meisten Spaß gemacht. A) wars schön voll: 12-13 Tausend Leute, super Stimmung. B) schöne Location, ich war vorher noch nie da, ich kannte sie nur aus Rockpalast-Sendungen. Und ich glaub wir haben einen ziemlich guten Gig gespielt. Es hat Spaß gemacht. Für uns war es auch das Heimspiel, es war am nächsten dran an Krefeld. Zwar nicht direkte Nachbarschaft, aber zumindest war es das Heimspiel für diese Rutsche.

Mike: Abgesehen von denen Leuten die immer Back to the Roots schreien, seid ihr für den Metal so etwas wie ein Synonym für Beständigkeit. Ehrt oder Erschreckt euch das eher?

Marcus: Wenn es positiv gemeint ist, ehrt mich das oder uns, würde ich sagen. Ich sehe die Beständigkeit bei uns darin, dass wir immer versuchen ein bestmögliches Produkt abzuliefern. Und gleichzeitig versuchen wir uns auch grundsätzlich nicht zu wiederholen. Diese Beständigkeit wollen wir nicht, wir haben kein Muss zweimal dasselbe Album aufzunehmen. Jeder hat seine Lieblingsplatte von seiner Lieblingsband. Und es gibt Leute die sagen: „Imaginations“ ist euer geilstes Album, wann macht ihr nochmal sowas? Nie! Haben wir schon gemacht, müssen wir nicht noch mal machen, wir wollen immer nach vorne. Wie gesagt, die Beständigkeit für uns besteht darin, dass wir beständig versuchen unseren Stil weiter zu entwickeln und auf möglichst hohen Level was Neues abzuliefern. Wenn die Leute das respektieren und honorieren – wunderbar!

Mike: Wie erfolgreich war den euer letztes richtiges Album „At the Edge of Time“ und euer diesjähriges Best of Album? Liefen die gut?

Marcus: Die liefen gut. Ich kann dir jetzt keine konkreten Daten sagen, schlicht und ergreifend weil ich es nicht weiß. Aber von allen Feedbacks und Reviews, was man so mitkriegt, laufen die beiden sehr gut.

Mike: Da komme ich zu der Frage, mit der die meisten ein bisschen ein Problem haben: Kann man denn heute Musik machen und noch ohne Nebenjobs davon leben?

Marcus: Von uns hat keiner einen Nebenjob! Wir machen das seit Tag 1. Naja Tag 1 kann man so nicht sagen, als wir angefangen haben war ich z.B. noch in der Schule und hab da irgendwie Abi geschlachtet. Während der ersten 2 Platten, hatte Hansi ne Ausbildung fertig gemacht, Andre und ich hatten Zivildienst gemacht. Und seit der „Tales…“ haben wir nie wieder etwas anderes gemacht außer Blind Guardian und das hat sich auch heute nicht geändert. Ja, es geht!

Mike: Super!

Marcus: Es ginge auch gar nicht. Wir sind im Prinzip seit September 2010 unterwegs mit zwischendurch immer mal 2 Wochen hier zu Hause und 3 Wochen da zu Hause. Wie wolltest du da nebenbei arbeiten? Das geht gar nicht.

Mike: Ja! Ich mein manche machen Musiklehrer oder solche Sachen,

Marcus: Aber selbst da biste 2 Jahre raus! Wir haben nie nebenbei etwas gemacht.

Mike: Ihr seid ja auch alle Familienväter, da muss ja schon der ein oder andere Euro rüberkommen.

Marcus: Jeder muss seine Rechnungen bezahlen, das ist bei uns nicht anders.

Mike: Normalerweise, nach der normalen Blind Guardian Rechnung, müsste euer nächstes Album 2014 erscheinen, habt ihr schon damit begonnen?

Marcus: Wir haben angefangen Ideen zu sammeln und ein paar Sachen – nicht für eine Platte aufzunehmen. Wir haben mit dem Songwriting begonnen. Das Problem ist, wir können nicht an neuen Stücken arbeiten, wenn wir auf Tour sind. Du hast die Birne nicht frei, du steckst so in dem Programm drin was du live jeden Tag spielst. Wenn wir versuchen neue Stücke zu schreiben, wollen wir, wie gesagt, uns nicht wiederholen. Das heißt, du musst die Sachen aus deinen Kopf erst mal rauskriegen. Dadurch das wir jetzt die ganzen Festivals gespielt haben und jetzt wieder, ich weiß nicht wie lange, unterwegs waren, sind wir da jetzt mal wieder rausgerissen worden. Und wenn wir jetzt fertig sind, wir spielen nach dem Gig heute noch genau ein Festival in 2 Wochen und dann sind wir durch mit Konzerten. Und dann können wir uns wieder ernsthaft mit neuen Sachen befassen. Wir arbeiten daran, wir ziehen daran. 2014 – WM Jahr, ist ein Ziel! Das wäre alte Tradition.

Mike: lacht Ok, ja! Das letzte war ja sehr vielfältig in seiner Gesamtheit. Vor allen beeindruckend das mit dem Orchester. Habt ihr auch direkt mit denen zusammengearbeitet oder habt ihr das getrennt eingespielt?

Marcus: Die sind nicht zu uns gekommen. Das sind 90 Mann, die fliegen nicht mal eben in unser Studio ein…

Mike: klar, ihr seid da hin?

Marcus: Ja, die haben bei sich in Prag aufgenommen und das hat hervorragend funktioniert. Mit denen haben wir auch weiter gearbeitet, arbeiten auch in Zukunft weiter mit denen, das passt hervorragend.

Mike: Super. Also können wir auch im nächsten Album ein bisschen was in der Richtung erwarten?

Marcus: Garantiert! Also, ich kann jetzt zu diesem Zeitpunkt gar nicht sagen wie die Platte wird. Soweit sind wir einfach noch nicht. Wir haben Fragmente hier und da, aber sind noch keine kompletten Songs fertig, wo wir jetzt sagen könnten: das klingt jetzt wie, was auch immer. Aber klar, in der Richtung wollen wir auch weiterarbeiten. Nicht nur, es soll wieder breit gefächert sein. Weil uns nur auf eine Richtung zu limitieren, das wäre blöd. Aber irgendwas in der Art wird garantiert kommen.

Mike: Wie funktioniert euer Songwriting, mit welchen Ideen startet ihr, oder von was lasst ihr euch inspirieren?

Marcus: Das kann man so nicht sagen. Das ist unterschiedlich. Wenn ich jetzt von mir spreche, eine Idee kann dadurch kommen, dass ich meine Gitarre schnappe und einfach darauf los spiele und irgendwann hast du irgendeine Melodie im Riff oder was auch immer. Und das war geil, da kann man vielleicht was daraus machen und dann arbeitest du halt dran. Aber das kann alles Mögliche sein, du kannst inspiriert werden, durch irgendwas was du liest. Wenn du ein geiles Buch liest, kann dir das Bilder, Fragmente was auch immer in den Kopf bringen. Es kann sein, irgendetwas was du in den Nachrichten siehst, keine Ahnung! Es sind die unterschiedlichsten Sachen die dich inspirieren können.

Mike: Welche Musik hört du und die anderen Jungs privat? Hört ihr nur straight Metal?

Marcus: also ich hör Metal seit `81und hab damit auch nie aufgehört. Damals so als Kiddie ist man ja sehr fanatisch, da muss es ja auch Metal sein, alles andere ist ja Schwachsinn.

Mike: Jaja, da gibt es ja auch nur EINE Band.

Marcus: Ja, irgendwann kapiert man ja dann doch, zum Glück, das es auch andere Musik gibt, die gar nicht so schlecht ist. Ich denke auch nicht in diesen Kategorien, für mich gibt’s es nur genau 2 Arten von Musik: die, die ich mag und die ich nicht mag! Und ob das jetzt Pop, Jazz, Metal, Rock, Klassik oder was immer ist, ist mir völlig egal. Ich höre nach wie vor sehr, sehr viel Metal, ich höre im Moment viel Joe Bonamassa, also Blues Rock, ich höre gerne Soundtracks, ich höre Jethro Tull, ich höre Punk – Bad Religion, was auch immer, Pink Floyd, Genesis, handgemachte gute Musik.

Mike: Was war die letzte CD, die du dir gekauft hast?

Marcus: Die hab ich nicht gekauft, ich hätte sie gekauft, wenn ich sie nicht so bekommen hätte: die neue Kreator! Sehr geile Platte!

Mike: Was erhofft ihr euch selbst in nächster Zukunft? Im Prinzip habt ihr ja eigentlich alles erreicht, was möglich erscheint: ihr wart mal Headliner bei Wacken, ihr habt ein eigenes Festival auf die Beine gestellt, Zusammenarbeit mit einem Orchester. Gibt es noch irgendwas ganz Besonderes was euch reizt?

Marcus: Wenn wir an den Punkt ankommen, dass wir sagen können: so wir haben alles erreicht, dann müssen wir uns ja auflösen, dann gibst ja nicht was man noch machen könnte.

Mike: Den Level halten?

Marcus: Ne, das wäre mir nicht genug, das wäre keinem von uns genug! Wir wollen uns steigern, dementsprechend gibt es so was wie das „perfekte Album“ oder das „Perfekte“ gibt’s auch nie. Wenn mit 2-3 Jahren Abstand mal darauf zurück blickst, findest du immer, zumindest Kleinigkeiten, die du anders machen würdest. Aus der Erfahrung heraus, wenn du ’ne Nummer hunderte Male auf Tour gespielt hast, interpretierst du die am Ende der Tour anders, als sie noch zu Plattenaufnahmezeiten interpretiert hast. Und so wandelt sich alles weiter.
Es gibt noch viele Orte, wo wir noch nicht getourt haben, wo ich auf jeden Fall hin möchte.

Mike: Zum Beispiel?

Marcus: China, Indien haben wir überhaupt nicht gespielt, da möchte ich gerne mal spielen. Es gibt immer Sachen, die man auch in kompositorischer Sicht noch nicht gemacht hat, die man ausprobieren könnte. Beim letzten Mal war es z.B. der Schritt hin zum echten Orchester, was ’ne riesen Sache für uns war. Es gibt immer was Neues was man noch probieren kann. Von daher: es gibt immer Ziele und es geht immer weiter!

Mike: Sehr schön!
Wie siehst du denn die Entwicklung im Allgemeinen im Musik-Business? Da hat sich ja viel getan mit dem Internet und so.

Marcus: Ich hab mit dem Internet an sich überhaupt kein Problem, es ist ein tolles Medium, was man sehr gut nutzen kann. Das Problem ist, das sich die Denkweise vieler, vieler Leute sehr geändert hat. Musik ist zu so einer Art Fast Food geworden. Als ich angefangen habe Musik zu hören, war es für mich ein Riesending wenn `ne neue Platte einer meiner Lieblingsbands `rauskam. Ich bin wochenlang vorher jeden Tag in die Stadt gerannt und bin den Leuten auf den Sack gegangen: ist sie da? Nein sie kommt erst in 2 Wochen. Ok. Als die Platte dann da war, ich hab sie gekauft und dann haste mich `ne Woche nicht mehr aus meinem Zimmer `rausgekriegt, weil ich mit dieser Platte beschäftigt war. Und heute gibt es eben viele Kiddies die kriegen im Schulhof `ne Festplatte mit ich weiß nicht wie viel tausend Liedern in die Hand gedrückt. Und sie haben überhaupt nicht die Zeit das alles zu hören, weil 3 Tagen später, kriegen sie die nächste Festplatte in die Hand gedrückt. Und das ist  schade und führt aber auch zu diesem Irrglauben, dass Musik irgendetwas etwas ist, was man für lau im Netz kriegen können sollte. Also diese ganze Piraten-Partei Schwachsinn. So funktioniert’s nicht, wenn Musik ab Morgen umsonst ist, dann gibt’s spätestens in einem Jahr keine professionellen Band mehr. Dann gibt’s nur noch das, was man heute millionenfach auf YouTube sehen kann und nicht unbedingt sehen möchte. Wenn zu Hause irgendjemand `ne Gitarre schnappt und denkt ich bin jetzt ein super Musiker und zeigt euch jetzt was ich alles kann.

Mike: was bleibt sind ja auch die Live-Auftritte, sind die nicht schon ein großer Teil des Kuchens beim Einkommen?

Marcus: Das kommt drauf an. Was machst du denn als neue Band, wenn du jetzt heute eine Band gründest, die jetzt nicht, wie wir seit 25 Jahren aktiv ist und damit ein etabliertes Fanpublikum hat. Das heißt, wenn wir ansagen, ok wir Blind Guardian starten morgen `ne Welttour, dann weis ich wir haben die Hütten voll. Wenn du jetzt mit deiner neuen Band auf deiner MySpace-Seite sagst: ich gehe morgen auf Tour, dann schwöre ich dir es kommt keine Sau. Kein Mensch kennt dich, kein Mensch kennt deine Musik und dann kannst du Touren wie du lustig bist, da kommt keiner. Also so einfach isses nicht. Dieses Argument: ihr verdient ja jetzt Geld auf der Tour! Ich müsste dir mal hochrechnen was ein durchschnittlicher Tour-Tag bei Blind Guardian kostet. Die volle Hütte heißt noch nicht, dass du Millionen an der Tour verdienst. Weil du auch Unkosten hast, die Crew möchte auch ganz gerne bezahlt werden, du musst das ganze Equipment bezahlen, du musst Tax bezahlen, du musst Hallen mieten, du musst den ganzen Quatsch von A nach B karren. Ja so diese Argumentation: ihr verkauft doch T-Shirts und ihr spielt doch Konzerte, also müssen eure CDs doch für lau sein, die funktioniert so nicht. Da ist leider Blödsinn. Und dazu kommt, ich rede mich in Rage!

Alle: lachen

Marcus: Dazu kommt so diese Argumentation: ich habe aber mein Recht auf eine Privat-Kopie und alles drum und dran. Dann geh mal und kauf dir morgen mal ein Auto und sag bei Mercedes: du hättest gerne noch die Privatkopie für dein Frau, mal gucken was die sagen. Oder geh mal zum Bäcker und sagst: das Brot nimmt du bitte zweimal mit, zum Preis von einem, weil du hast ja das Recht auf die Privatkopie. Da kommt keiner auf die Idee, nur bei der Musik geht das super. Da ist halt Blödsinn.

Mike: ok, ich hoffe das war klar…

Marcus: …das ist meine Meinung!

Mike: Was war denn für dich dein tollster Gänsehaut-Moment den du mit Blind Guardian erlebt hast, was war dein schlimmster/peinlichster Moment?

Marcus: Peinlichster Moment … da gab es in der Frühphase einige. Ich bin mal ganz elegant von der Bühne geflogen. Wir hatten irgendwo gespielt, ich weiß nicht mehr wo das war, bei uns in der Ecke. Und schöne breite Bühne und wir hatten die PA rechts und links am Bühnenrand vorne stehen. Was wir jedoch nicht beachtet haben, zwischen dem PA-Turm und der eigentlichen Bühne war so ein Meter Graben. Ich wollte also elegant in die Richtung rennen und befand mich dann ganz spontan irgendwie 2 Meter tiefer. Ich habe aber, ich möchte betonen, ich habe nicht aufgehört zu spielen.

Allgemeines Lachen!

Alle guckten nur, Scheisse der ist tot. Und nö, ich bin wieder hochgekrabbelt. Das war schon so ein bisschen peinlich. Highlights gibt’s, gab’s viele. Was mir jetzt spontan einfällt, wir haben in Düsseldorf gespielt, 2002 war’s glaube ich, und den Bard’s-Song  gespielt und die Fans sind so durchgedreht, die haben danach 15 Minuten geklatscht, geschrien und wir konnten nicht weiter machen, weil die so einen Höllenlärm gemacht haben. 5 Minuten sind davon noch auf das Live-Album gelandet, nur wir mussten kürzen, ansonsten hätten wir 2 andere Nummern streichen müssen. Das war definitiv eines der Highlights.

Mike: Das glaube ich! Das ist ja auch euer Gänsehautsong irgendwo, den die Leute lieben, der mit Sicherheit auch heute wieder gespielt wird.

Marcus: Ich möchte das jetzt nicht vorweg nehmen. Ich möchte betonen, es gab schon Shows, wo wir den Bard’s-Song nicht gespielt haben. Ganz bewusst, wo wir gesagt haben: wir haben heute keinen Bock.

Mike: Ja kann ich nachvollziehen. Ist es für euch den auch ein Problem, immer wieder die alten Songs zu spielen. Geschieht das eher nur aus Liebe zu Publikum oder aus der Überzeugung: ach, das ist doch ein geiler Song, den müssen wir immer wieder spielen?

Marcus: Es kommt auf’s Stück an, es gibt Stücke von den wir wissen, dass die Fans sie lieben, wir aber nicht mehr unbedingt Bock drauf haben. Nicht weil das Stück schlecht wäre oder weil wir es jetzt blöd finden. Wenn du …

Mike: … todgespielt habt, Walhalla vielleicht?

Marcus: Ja, Walhalla und Majesty sind so die Kandidaten. Majesty spielen wir seit1986 und irgendwann denkst du einfach: weist du was, ich hab keinen Bock auf Majesty heute. Nein, Punkt! Und Walhalla ist auch so ein Kandidat, spielen wir eben seit, weiß ich nicht, `89 bei wirklich fast jeder Show. Da kommen dann Momente wo du echt denkst, muss das jetzt sein, wir haben auch andere Nummern. Und manchmal kicken wir sie raus, aber uns ist eben klar welchen Stellenwert diese Nummern bei unseren Fans haben. Deshalb sind sie im Normalfall schon am Start.

Mike: Ok, da danke ich dir für dieses klasse Interview.

IV: Papa Mike für VU

Lord of the Lost haben sich in den letzten Jahren klammheimlich zu einer angesagten Gothic Kapelle gemausert, verkaufen massig CD`s und blicken live stets auf volle Konzerthallen. Grund genug für Visions Underground das Ganze zu hinfragen und auf dem Zita Rock Festival in Berlin hatte VU Dame Daniela dann gleich die komplette Band als Gesrächspartner……

So, vielleicht wollt Ihr Euch erst einmal alle vorstellen und ein bisschen erläutern, was

Lord of the Lost so ausmacht?

Klaas: Ich bin Klaas und ich spiele Bass bei Lord of the Lost.

Bo: Ich bin der Bo Six. Ich spiele Gitarre.

Chris: Ich bin Chris. Ich mach all´ das, was die anderen nicht können.

Gared: Ich bin Gared und die „Allzweck-Hure“ für Keyboards, Gitarre und Percussions.

Chris: Unser Schlagzeuger ist gerade im Backstage mit irgendwelchen Leuten…

Alle: Und wir sind Lord of the Lost!

Klaas: Wir machen Gothic, Rock, Glam, Dark…

Chris: …Metal. Schublade.

„Allzweck-Hure“ ist ein gutes Stichwort: Ihr hattet ja einige personelle Veränderungen in

der Band. Wie setzt Ihr das in den neuen Songs um, gab es Probleme?

Chris: Nee… jein. Wir haben jedenfalls nicht gesagt: Okay, wir haben folgende Besetzung und jeder muss irgendwas spielen, damit er glücklich ist als Ego, sondern wir machen gute Songs und sind in der Lage, viele Instrumente zu bedienen und dann geht es an die Umsetzung. So, dass es eben um den Song und das Gefühl geht.

Bo: Der Song bekommt das, was er verdient!

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„Unser Übungsraum ist das Internet“
Interview von Papa Mike mit Markus Steffen (Gitarre) und Arno Menses (Gesang) von Subsignal im Colos Saal in Aschaffenburg am 30.4.2012

Mike: Wenn ich das richtig sehe, beginnt ihr heute eine Kurztournee. Wie verlief denn eure letzte Tournee im Herbst, was erwartet ihr auf dieser?

Markus: Die Tournee im Herbst war als Anschubtournee für die neue Platte gedacht und war insgesamt sehr erfolgreich. Bei den neuen Shows spielen wir mehr Material vom neuen Album. Das ist für uns aus musikalischem Standpunkt deshalb auch besonders spannend.

Mike: Habt ihr noch Kontakt zu euren Ex-Bandkollegen von Sieges Even?

Beide: Kaum
Markus:
Kurz nach der Trennung hatten wir nur über unsere Anwälte Kontakt. Mittlerweile haben sich die Wogen ein wenig geglättet, es gibt ja noch ein paar Dinge zu verwalten, Tantiemen usw., das funktioniert recht entspannt. Richtig Kontakt haben wir nicht, das ein großer Austausch stattfindet, ist nicht mehr.

Mike: Was hat sich im Bandgefüge und der Herangehensweise an die Musik für euch seit damals besonders geändert?

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Wie waren eure letzten Shows?
Sonntag hatten wir erst noch ein Festival gespielt, das Visions Indoor Westend Festival, welches auch für Rockpalast aufgezeichnet wurde, das läuft vom 18. auf den 19. Dezember.  Gestern hatten wir dann das erste Konzert innerhalb der 5-tägigen Kurz-Tour. Das ist die 3. Tour in diesem Jahr zu dem Album. Es war ein schöner Auftakt gestern in Bremen.

Habt ihr schon öfter Headliner-Touren gemacht?
Wir hatten schon zu der letzten Platte Headliner-Touren und zu dieser jetzt wieder. Das ist jetzt schon die 6. oder 7. Headliner-Tour.
Was macht mehr Spaß: vor großem Publikum oder selber der Headliner zu sein?
Am meisten macht es natürlich Spaß, wenn man Headliner ist und trotzdem viele Leute kommen. Z.B. die Release Shows waren sehr, sehr gut! Da hatten wir in Münster, unserer Heimatstadt, über 600 Leute. Das war wirklich super. Es macht natürlich mehr Spaß den Leuten etwas mehr präsentieren, länger spielen zu können. Gerade bei den Support-Sachen ist es oftmals einfach zeitlich sehr begrenzt. Wenn wir bei einem Support eine halbe Stunde Spielzeit haben, können wir gerade mal 3 Songs spielen, dann ist das ein bisschen wenig. Aber das macht auch Spaß, es ist halt was anderes.

Variiert ihr eure Setlist und können wir heute Abend etwas Besonderes erwarten?
Wir variieren eigentlich immer etwas und versuchen auch immer die Songs etwas zu verlängern und etwas Anderes rein zu bringen. Klar es gibt auch Songs, die sind wie auf Platte, aber es gibt auch immer Songs wo wir ein bisschen improvisieren.

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CD Review Mors Subita „Human Waste Compression”

Veröffentlicht am 14. November 2011 von hanzi666 in Interviews

Die Finnen Mors Sub ita gibts bereits seit 1999 und sie haben sich dem melodiösen Death Metal verschrieben. Beste Voraussetzungen, zumal die Heimatstadt die Nordländer, das im Norden Finnlands gelegene Oulu ja schon einige bekannte Szenegrößen hervorgebracht hat ( Belial, Impaled Nazarene, Sentenced, Eternal Tears Of Sorrow…).um nur einige wenige zu nennen.

Los geht’s mit dem Kracher „The Sermon“, der gleich aufzeigt wohin die Reise geht und alle spielerischen Facetten der sehr talentierten Band dem Hörer näher bringt. Druckvolle, treibende Gitarren und eine Doublebass Attacke nach der andeen bestimmen dasd Gesamtbild des Songs und Sängere Antti Haapsamo runded dies mit seinen ultrabrutalen Vocals gekonnet ab und macht so den Opener der Scheibe zu einem echten Hammersong !! Das Ganze kommt gut produziert um die Ecke und auch die nachfolgenden Songs, wie das obergeile „Glance Of Fear“ reihen sich nahtlos an und heben so das spielerische Level der Jungs um ein enormes Maß an, so dass es mir schon fast unmöglich erscheint hier noch einen Kritikpunkt zu finden.

Man bedenke bitte, dass diese Scheibe hier das Debut – Album die Mannen aus Oulu ist und man gewiss nicht mit einem solchen Brett rechnen konnte. Alle Headbanger werden ihre wahre Freude mit „Human Waste Compression“ haben und live walzt dieses Material alles platt was sich in den Weg stellt !! Wer Arch Enemy mag oder Scar Symmetry, der ist bei Mors Subita bestens aufgehoben. Die Finnen erfinden hier nichts neu oder ähnliches aber die Umsetzung stimmt zu 100% und die Jungs an ihren Instrumenten sind auf einem guten Weg sich innerhalb der Szene mehr als nur einen guten Namen zu machen.

Sehr starkes Debut Album von einer finnischen Band, mit der in Zukunft zu rechnen sein wird und jetzt seht zu, dass ihr Euch das gute Teil schnellstmöglich zulegt – die Death Metal Vollbedienung schlechthin !!

Kaufen !

9/10 Punkte

 

Hanzi / V.U.

 

Label: Firebox Records

Tracklist

01. The Sermon
02. One Million Flies
03. Glance of Fear
04. Route of Final Dusk
05. Human Waste Compressor
06. Entrance of Sickness
07. S.C.S.
08. World Hallucinated
09. Burden
10. Dead Belief
11. The Banned Exit

Videointerview mit Guido von den Donots beim diesjährigem OpenFlair Festival

Veröffentlicht am 5. September 2011 von VisionsUnderground in Donots, Interviews
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Alle guten Dinge sind drei, hier nun das Interview mit den Donots

Teil 1:

Teil 2:

Videointerview “Boppin B” vom OpenFlair 2011 online

Veröffentlicht am 5. September 2011 von VisionsUnderground in Boppin B, Interviews
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Auch Boppin B. haben uns Rede und Antwort gestanden…..

Viel Spaß damit:

Videointerview mit Schandmaul beim OpenFlair 2011 online

Veröffentlicht am 5. September 2011 von VisionsUnderground in Interviews, Schandmaul
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Auf dem diesjährigemOpenFlair Festival hatten wir auch ein Interview mit Schandmaul.

Viel Spaß damit:

Interview Morgoth

Veröffentlicht am 16. Juli 2011 von hanzi666 in Interviews, Morgoth, Rock Hard Festival
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Die Death Metal Legenden von MORGOTH are back – ein Statement was viele Fans wieder wachgerüttelt hat denn MORGOTH waren es die in den 90er´n für gehörig Aufsehen sorgten und ein fester Bestandteil der Szene waren. Grund genug also für Visions Underground nachzufragen, welche Gründe zu diesem Schritt beigetragen haben und was die Zukunft bringen soll im Hause der Moorgötter. Gitarrist & Gründungsmitglied Sebastian Swart stellte sich bereitwillig unseren Fragen und hat bereits eine Vorahnung vom Sound der jetzt in Berlin ansässigen Band…….

 

 

Ihr seid zurück auf den europäischen Bühnenbrettern und habt damit für mächtig Aufsehen gesorgt, denn mit einer Rückkehr von Morgoth war ja nicht unbedingt zu rechnen. Hauptgrund hierfür war das 20 jährige Jubiläum Eurer Kultscheibe „Cursed“ oder gab es noch weitere Gründe, die Euch dazu bewogen haben, diesen mutigen Schritt zu wagen ?

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Interview & CD Review Aspersing Hosea

Veröffentlicht am 10. April 2011 von hanzi666 in Interviews
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Die im Metal Underground bisher doch recht erfolgreichen Aspersing Hosea, konnten in den letzten Monaten besonders durch eine beeindruckende Live – Präsenz auf sich aufmerksam machen und haben zwischendrin noch eine EP aufgenommen sowie einen Plattenvertrag eingeheimst….

Eine sehr erfreuliche Tendenz, die sich da abzeichnet und somit eine gute Gesprächsgrundlage für Visions Underground, um noch mehr aus dem Lager der jungen hessischen Metalcore Band zu erfahren…..

Aspersing Hosea offenbarten sich als sehr sympathische Band und im Gespräch mit Visions Underground waren mit Debbie (Bass), Johann (Vox) und Anne (Gitarre) gleich 3 Bandmitglieder präsent, die sich unseren Fragen stellten…..


Erzählt mal was über die Entstehung der Band und stellt Euch bitte kurz vor …..

Anne: „Oh, das ist schon sehr lange her…..das war 2008. Wir hatten vorher schon eine andere Band, Subscription of Pain mit der wir einige Monate aktiv waren. Leider kam es damals dann zum Split und da wir unbedingt weitermachen wollten, suchten wir uns neue Leute und gründeten dann Aspersing Hosea. Debbie hat dann von den Drums an den Bass gewechselt und im Laufe der Jahre haben wir nach einigen Besetzungswechseln nun das Line up was heute aktuell ist. Jedoch haben wir gerade was das Schlagzeug betrifft vor kurzem eine Veränderung vorgenommen und mit Laurin einen neuen Drummer in der Band. Wir verstehen uns sehr gut und haben so auch eine super Grundlage um zusammen Musik zu machen..“

Wie definiert Ihr euren Stil ?

Anne: „ Ja, progressive Metalcore ist eigentlich genau die richtige Beschreibung für unseren Sound….obwohl ja momentan gerade im Underground Bereich sich viele Bands die Definition Metalcore zu Eigen machen.

Aber in irgendeine Schublade wird man früher oder später sowieso gesteckt – von daher ist Progressive Metalcore der Sound von Aspersing Hosea.“ Eigentlich mögen wir dieses Schubladendenken überhaupt nicht aber wir akzeptieren es und kommen schon damit klar. Den Zusatz „Progressive“ verwenden wir deshalb, da wir sehr melodiös sind und mittlerweile auch Elemente von Mathcore in unseren Songs enthalten sind, speziell was die Breakdowns betrifft. Unsere Musik ist einfach sehr variabel und wir sind jetzt nicht unbedingt so Metalcorelastig wie z.B. Caliban oder Heaven Shall Burn…..“

 

Ihr habt vor kurzem auch Euren alten Gitarristen Florian ersetzt, kurioserweise heißt der neue Gitarrist ebenfalls Florian….

Johann: „Es lief alles sehr problemlos ab Florian einzuarbeiten. Er hat zuvor schon in einigen anderen Bands gespielt und brachte somit auch genügend Erfahrung mit, was den Prozess der Integration natürlich um ein Vielfaches leichter gemacht hat.

Und weiterhin bringt er für die neuen Songs viele Ideen und Elemente mit ein, die wir vorher nicht kannten und er ist eine totale Bereicherung für uns. Er passt auch menschlich super zu dem Rest und macht irre Spaß mit ihm zusammen zu spielen.“

Anne: „Mit unserem alten Schlagzeuger und dem ersten Gitarristen hat es leider nicht mehr geklappt um weiter zusammen arbeiten zu können und so haben wir uns voneinander getrennt. Trotzdem verstehen wir uns noch gut und helfen uns gegenseitig wenn es nötig ist und so waren wir, obwohl wir eigentlich schon bereits getrennt waren, noch zusammen im Studio und haben die EP fertig aufgenommen. Das war für uns sehr wichtig, dass wir ohne Streitigkeiten auseinander gehen.“

Seht ihr Euch als christliche Band ?

Johann: „Wir sehen uns nicht unbedingt als christliche Band aber wir haben einen christlichen Einfluss. Das mit Sicherheit. Es geht aber nicht ausschließlich um christliche Elemente, auch sozialkritische oder einfach unsere persönlichen neutralen Ansichten.

Anne: „Wir haben uns anfangs als christliche Band definiert, sind aber nach und nach davon weggekommen denn wir wollen den Fans die Möglichkeit lassen, unsere Texte selbst interpretieren zu können und niemandem etwas aufzwingen.“

Ihr zeigt viel Livepräsenz – ist Aspersing Hosea mittlerweile das wichtigste in Eurem Leben geworden und was sind Eure Träume und Wünsche mit der Band  ?

Anne: “Debbie und ich machen ja schon seit 8 Jahren zusammen Musik und Johann kam vielleicht ein halbes Jahr später dazu. Diese lange Zeit hat uns doch arg zusammengeschweißt und es wäre für uns undenkbar, wenn es Aspersing Hosea auf einmal nicht mehr geben würde. Gerade die Trennung von den anderen beiden kürzlich war schon nicht einfach.“

Johann: “Wir alle wollen auf jeden Fall etwas erreichen und es wäre ein Traum, wenn sich das realisieren ließe. Dennoch gehen wir völlig locker mit der Situation um und jeder von uns konzentriert sich neben der Band noch auf seine Ausbildung, Studium etc.“

In Kürze kommt Eure neue EP „Bis zum Ende“ auf dem Markt– erzähl mal was darüber……..

Anne: „Wir haben 3 Songs auf die EP gepackt und mit „Quelle des Mehres“ nochmals eines unserer älteren Stücke neu aufgenommen.

Ich würde auch behaupten, dass sich unser Sound und Songwriting Prozess in eine neue Richtung verändert hat und somit können wir sagen, dass die musikalische Zukunft von Aspersing Hosea auf der neuen EP „Bis zum Ende“ aufbauen wird.“

Debbie: „Die Neuerungen fallen sofort auf, denn während wir auf der alten EP doch eher Breakdown – lastige Songs hatten, sind wir jetzt auf der neuen EP „Bis zum Ende“ noch viel variabler geworden und vor allem melodiöser. Das ist genau das, was wir machen wollten und das spiegelt uns exakt wieder, so wie wir nun mal sind.“

Johann: „Auf unserer vorherigen EP steckte alles noch so ein bisschen in den Kinderschuhen und man merkt doch deutlich, das wir gereift sind und auch das Songwriting ganz anderes angehen wie noch vor einem Jahr. Das ist eine gute Weiterentwicklung und eine runde Sache und wir sind sehr stolz auf diese Leistung.“

Anne: „ Dennoch muss ich ganz klar sagen, dass unsere neue EP genau das ist, was wir zukünftig machen wollen und davon wollen wir auch keinen Schritt weg, im Gegenteil, wir werden uns voll und ganz darauf konzentrieren in diesem Stil weiter zu machen. Was in 5 Jahren ist wissen wir natürlich nicht – bestimmt machen wir irgendwann auch mal was anderes, bedingt durch die Erfahrungen die man im Laufe der Zeit sammelt. Aber zur Zeit ist die neue EP das Spiegelbild von Aspersing Hosea.“

Habt ihr schon ein Album in Planung ?

Anne:“ Es ist auf jeden Fall unser Ziel bald mit den Arbeiten für ein Album zu beginnen. Wir haben genügend Ideen und Material und jetzt, nachdem wir ja wieder komplett sind, werden wir das Ganze mit voller Motivation und Konzentration angehen.“

Habt ihr jemals daran gedacht, den Stil von Aspersing Hosea  mit anderen Musikstilen unterstützend zu unterlegen ?

Johann: „das ist schwer zu sagen aber auf unseren neuen EP zum Beispiel haben wir doch ziemlich viele Einflüsse aus dem Jazz mit in unseren Songstrukturen integriert. Die Breakdowns sind zum Teil sehr verschoben und man kann dies nicht mehr als klassischen Metal bezeichnen. Alles in allem denke ich aber, dass es ein ganz guter Mix aus vielen Elementen ist und das ist auch für den Zuhörer wirklich nachzuvollziehen. Teilweise haben wir sehr ungewöhnliche, aber eingängige  Melodien und ich kann dir jetzt gar nicht sagen wie ich diese genau definieren sollte.“

Ihr verwendet ausschließlich deutsche Texte….was hat Euch dazu bewogen ?

Johann: „Die Wortspiele, die innerhalb der deutschen Sprache vorkommen, die kann man niemals ins Englische übersetzen mit all ihren Konsonanten und mit all ihrer Strenge und Wortgewalt ist viel größer als die englische Sprache. So etwas wird oft unterschätzt, denn die deutsche Sprache ist die Sprache der Dichter und Denker……was natürlich auch im englischen der Fall gewesen ist aber letztendlich sind wir eine deutsche Band und wir haben uns dazu entschlossen eben auch deutsch zu singen. Wobei ich es aber auch interessant fände, unsere Texte auch mal in Englisch aufzusetzen….Aber ob wir das tatsächlich machen ist eine andere Sache.“

Was haltet ihr von der Death / Gothic / Black Metal Szene ?

Debbie: „Es kommt drauf an, wie man das betrachtet. Wir würden so was niemals selber machen, das steht fest. Wir sind eher so für das rohe und mögen den Einsatz von Keyboards nicht so sehr. Und Anhören würde ich mir das auch nicht unbedingt – aber wir respektieren diese Stile natürlich, das ist klar.“

Johann: „ Ich höre mir gerne auch mal Death Metal an. Carnifex finde ich z.B. ziemlich geil und auch ansonsten haben wir doch eher ein ziemlich breites musikalisches Spektrum und schweifen auch gerne mal in fremde Genres ab.“

Habt ihr gleich das erste Angebot eines Labels angenommen oder wie ist das Ganze abgelaufen ?

Anne: “Wir hatten 2 Angebote und das andere war von einem christlichen Label, was wir aufgrund der Gesinnung abgelehnt haben. Mit unserem jetzigen Label Ling Chi Records (USA) gab es schon vorher sehr angenehmen Kontakt und deren Angebot hat uns zugesagt. Also wir haben uns zusammengesetzt und einen Kontrakt aushandeln können, mit dem wir alle zufrieden sind.“

Johann: „Der Labelboss ist wirklich sehr entgegenkommend und hilft uns eigentlich in jeder Hinsicht und wir haben einen super Kontakt. Wir fühlen uns sehr wohl und sind sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“

Ihr habt frühzeitig mit der Band Erfolg verbuchen können….welche Form von Erfahrung war es für Euch einen Deal zu bekommen und Endorsements etc. zu haben ?

Debbie: „Wir fühlen uns natürlich super, denn wir hätten niemals daran gedacht so gut anzukommen und gleich so einen Erfolg zu haben. Die gesamte Situation ist sehr schön für uns und es motiviert natürlich zusätzlich wenn man in einer solchen Lage ist.. Unsere Musik ist vor allem eine Herzensangelegenheit – von daher ist es eine super Sache.“

Johann: „ Viele Bands haben eine große Erwartungshaltung an sich selbst und glauben sie werden groß weil sie etwas Neues machen…Wir haben uns selbst nie als so besonders Ernst dargestellt und genau das hat uns dabei geholfen gut bei den Fans anzukommen und sie haben unsere Ehrlichkeit gespürt und letztendlich war es ausschlaggebend dafür all dies zu erreichen.

Wir haben immer versucht uns darauf zu konzentrieren unser ganzes Herzblut in die Musik zu stecken, denn genau dann braucht man sich nicht selbst laufend neu zu erfinden und vieles geht wie von selbst. Und es passieren Dinge mit denen man vorher absolut nicht gerechnet hat.“

Zum Abschluss noch einige Worte an die V.U. Leser….

Anne: Also wir wollen uns natürlich für das Interview und die Unterstützung bedanken

Und jedem , der sich ein Bild von uns machen möchte, dazu einladen unsere Myspace Seite zu besuchen, zu unseren Konzerten zu kommen uns mit uns über die Musik zu reden.

Darüber würden wir uns freuen denn so fällt es uns leichter zu reflektieren und die Meinung der Fans ist uns sehr wichtig.“

 

Bei all diesem Talent und den weiteren Planungen bleibt nur zu sagen, dass Aspesing Hosea mit Sicherheit ihren Weg gehen werden und Visions Underground wird diese talentierte Band mit Sicherheit nicht aus den Augen verlieren.

Also alle die in Richtung Metalcore tendieren , sollten der sympathischen Band aus Hessen eine Chance geben, denn Aspersing Hosea geben richtig Gas – don´t miss them !!

 

Hanzi / V.U.

 

CD Review Aspersing Hosea  „Bis zum Ende“ EP

 

 

 

 

 

Ein wahrer Hammer liegt mir hier zum reviewen vor.  Die 2. EP der überaus talentierten deutschen Metalcore Band Aspersing Hosea ist mit normalem Metalcore in keiner Weise vergleichbar denn die junge Band integriert dermaßen viele melodische Arrangements mit in ihre Songstrukturen, dass selbst der schärfste Schubladendenker nicht darum kommt Aspersing Hosea weit von den Stil üblichen Kategorien entfernt zu bewerten.

Schon der erste Song „Quelle des Meeres“ zeigt das hohe spielerische Potential der Band und offenbart eine Vielfalt an Melodien und Harmonien wie sie ansonsten nur im Powermetal anzutreffen sind, um hier kurzerhand mal ein Beispiel anführen zu können.

Der Nachfolgesong „U(h)rwerk“ beginnt wiederum sehr melodisch, die Gitarren erinnern mich in ihrem Zusammenspiel an die älteren In Flames Scheiben, die Vocals von Frontman Johann harmonieren hervorragend mit dem Rest der Band und setzen gekonnt eine Duftmarke, die sich wie ein roter Faden durch die EP zieht.

Der 3, und letzte Song „Genesis“ weicht keinen Millimeter vom bereits eingeschlagenen Weg ab und auch hier bestimmen neben den melodischen Riffs die Vocals im Einklang mit gut getimten Breakdowns das Bild des Songs…

Alles in allem ist „Bis zum Ende“ leider eine viel zu kurze Darbietung musikalischer Vielfalt aber es bleibt festzustellen, dass Aspersing Hosea ihren Weg gefunden haben denn im Gegensatz zur schon sehr guten Vorgänger EP, klingen sie hier doch um ein großes Stück gereifter und man bringt die Kompositionen schneller auf der Punkt.

Mit Aspersing Hosea wird in Zukunft zu rechnen sein – hier werden verschiedenste Einflüsse zu einem Paket geschnürt und es entstehen daraus Hammersongs, die trotz aller Einflüsse und Experimente genügend Eigenständigkeit aufweisen.

Unbedingt anchecken – hier lohnt sich jeder Cent – Prost !!

 

9,5/10 Punkte

Hanzi / V.U.